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Schweizerische Bewegung
gegen die Islamisierung
(SBGI)
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18.08.2011
Wahlkampf in Berlin: Islamisten-Partei macht Stimmung gegen Schwule
und Lesben
haolam.de
17 August 2011
Wir werden vor den Berliner Grundschulen in Neukölln, Kreuzberg
und Wedding unsere Flyer gegen das Schulfach ´schwul´
verteilen
Angeblich, so verkündet es ihre kostenaufwendige Propaganda,
wollen sie für "Integration, Verständigung und
Gerechtigkeit" sein. Die Realität sieht aber anders
aus. Die von Islamisten, zumeist mit türkischem Migrationshintergrund,
gegründete Partei "Bündnis für Innovation
und Gerechtigkeit" (BIG) macht im aktuellen Berliner Wahlkampf
massiv Stimmung gegen die "homosexuelle Lebensform"
- Motte der Hetzkampagne: "Alle Kinder schützen - BIG
Partei gegen Schulfach `Schwul`."
Nachdem die BIG-Truppe bei den Landtagswahlen in NRW im Mai vergangenen
Jahres mit einem Stimmenanteil von gerade 0,2 Prozent eine überdeutliche
Abfuhr durch die demokratischen Wähler erlitten hat, will
sie nunmehr anscheinend mit homophober Stimmungsmache in der Hauptstadt
punkten und so besser in ihrem Zielklientel mobilisieren.
In einem Flugblatt, das die Partei seit einiger Zeit im aktuellen
Wahlkampf zur Berliner Abgeordnetenhaus verbreiten lässt,
gruselt man sich vor den dunklen Plänen des Senats, der,
so raunen die Sittenwächter, Erstklässlern in Berlin
Begriffe wie "Darkroom" oder "Selbstbefriedigung"
beibringen wollen. Das Flugblatt wird - offenbar weil man nicht
von der Integration des Zielklientels überzeugt ist - vorsichtshalber
auf Deutsch und Türkisch unter die Menschen gebracht. Beim
lesen der kruden Verschwörungstheorien kann man zu dem Eindruck
kommen, die Partei glaubt irgendwie, der Senat wolle die Kinder
"schwul machen", was auch immer das bedeuten soll und
wie auch immer das gehen soll.
Im deutschsprachigen Teil des Flugblattes heißt es wörtlich:
.Durch die werbende Darstellung der homosexuellen Lebensform
im Unterricht wird das Recht der Eltern auf Vermittlung der eigenen
Werte ausgehebelt. Wir dürfen nicht mehr entscheiden, wovor
wir unsere Kinder bewahren wollen
Ismail Özkanli, Kreuzberger Kandidat der BIG, droht in Facebook
damit, die Partei wolle ihre Agitation auch in die Berliner Schulen
tragen::
Wir werden vor den Berliner Grundschulen in Neukölln, Kreuzberg
und Wedding unsere Flyer gegen das Schulfach ´schwul´
verteilen.
Allerdings braucht der Kandidat für die Umsetzung seiner
Pläne noch "dynamische Mitglieder", die das Blatt
vor den Schulen verteilen sollen. Schwerpunkt des Wahlkampfes
scheinen die als "Problembezirke" eingestuften Stadtbezirke
Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg sowie Wedding und Moabit
(Bezirk Mitte) zu sein. Allerdings hält sich die Begeisterung
der Bürger noch in sehr überschaubaren Grenzen. In Meinungsumfragen
wird die BIG - im Gegensatz etwa zur Piratenpartei - nicht gesondert
erwähnt, was darauf schließen lässt, das die ermittelten
Werte für die BIG eher im Nullkomma-Bereich liegen dürften.
Das die Horrorszenarien nichts mit der Realität zu tun haben,
stört die Kämpfer für Moral und Gerechtigkeit offensichtlich
nicht. Ob ihnen aufgefallen ist, das ihre Agitation so oder so
ähnlich auch auf Flugblättern etwa der neonazistischen
NPD stehen könnte, ist nicht bekannt. Vertreter der Partei
sollen, so berichtet das schwullesbische Onlinemagazin queer.de,
für Nachfragen nicht erreichbar sein.
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18.08.2011
Bat Ye'or: Das weltumspannende Kalifat steht uns bevor
EuropeNews
18 August 2011
Original: Bat Ye'or: 'The universal caliphate stands before us',
The American Thinker,
Von Andrew Bostom
Übersetzung von Liz/EuropeNews
In ihrem Buch Eurabia: the Euro-Arab Axis aus dem Jahr 2005 portraitierte
Bat Ye'or die sich immer weiter verschlimmernde Dhimmitude des
westlichen Europas in einer Echtzeitchronik, ein Werk unserer
am besten informierten zeitgenössischen Gelehrten für
Dhimmiangelegenheiten. Sie ist Augenzeugin und lebt in Genf –
einem europäischen Zentrum mit den Vereinten Nationen, einigen
NGOs und anderen internationalen Foren – und Bat Ye'or beschreibt
in detaillierter Akribie die andauernde Verwandlung Europas in
„Eurabia“, einem kulturellen und politischen Anhängsel
der arabisch/muslimischen Welt.
Der Gebrauch des Begriffs „Eurabia“, so stellt sie
fest, wurde zum ersten Mal triumphierend im Jahr 1975 eingeführt,
als Titel eines Magazins Eurabia (katalogisiert bei WorldCat,
1975-1977), herausgegeben von dem Präsidenten der Vereinigung
der Franko-Arabischen Gemeinschaft, Lucien Bitterlein und veröffentlicht
in Zusammenarbeit mit der Groupe d'Etudes sur le Moyen-Orient
(Genf), dem France.Pays Arabes (Paris) und dem Middle East International
(London). Die Artikel und Leitartikel in dieser (1975-77) Publikation
riefen zu gemeinsamen euro-arabischen Positionen auf, auf jeder
Ebene – der sozialen, wirtschaftlichen und gewerblichen
Ebene – und waren abhängig von den grundlegenden politischen
Bedingungen einer europäischen Unterstützung für
den Djihad der arabischen (und nicht-arabischen) muslimischen
Umma gegen Israel. Diese konkreten Vorschläge waren keine
Träumereien einzelner Theoretiker – sie repräsentierten
tatsächlich politische Entscheidungen, die getroffen wurden
im Zusammenhang mit und verwirklicht von europäischen Staatsmännern,
ihren Außenministern sowie den europäischen Parlamentariern.
Heute, nur sechs Jahre später, bringt Bat Ye'or ihre Analysen
in ihrem neu erschienenen Buch „Europe, Globalization, and
the Coming Universal Caliphate," auf den neuesten Stand um
aufzuzeigen, wie es in Westeuropa weitergegangen ist, wie die
moralische groteske eurabische Metamorphose aktiv – insbesondere
durch die Vereinten Nationen - das ewige Verlangen des Islam nach
weltumspannender Herrschaft unter der Scharia, d.h. einem globalen
Kalifat weiter vorantreibt.
Bat Ye'ors nüchterne Schlussfolgerungen aus diesem unverzichtbaren
neuen Werk (S. 183-185) werden nachfolgend abgedruckt:
*************
Während ich diese Analyse schrieb, musste ich mich an eine
Frage erinnern, die mich vor fünfundzwanzig Jahren beunruhigt
hatte, als ich “Les Chretientes d'Orient entre jihad and
dhimmitude" (1991).untersuchte. Wie waren christliche Völker
und Staaten, darunter einige mit machtvollen Armeen und den reichsten
Kulturen ihrer Zeit, zusammengebrochen, als sie vom siebten bis
zum fünfzehnten Jahrhundert mit dem Ansturm des Djihads und
der Dhimmitude konfrontiert waren? Heute stelle ich mir diese
Frage nicht mehr. Der Prozess des Zusammenbruchs, den ich anklagte,
als ich alte Chroniken studierte und dokumentierte, habe ich im
heutigen Europa wiedererkannt. Als ich die Vergangenheit untersuchte,
erkannte ich, wie sie sich in der Gegenwart wiederholt, genau
unter meinen Augen. In der Tat, die gegenwärtige Situation
erinnert an diejenige, die der muslimischen Eroberung folgte.
Indem man die Christen offiziell in ihren Positionen beließ,
wurde der Anschein einer Kontinuität erweckt. Unter dieser
vernebelten Oberfläche konnte die Islamisierung innerhalb
jede Schicht der besiegten Gesellschaften vordringen. Allerdings
mit der Zeit deckte der Zusammenbruch dieses Gebäudes die
wahre Rolle dieser Minister auf, deren Aufgabe es war, die Befehle
des Kalifats umzusetzen, ständig bedroht mit dem Tod. Mir
hatte eine entscheidende Verbindung in dieser Kausalkette gefehlt:
Die Motivation der Menschen, die sie unbeirrbar in eine Richtung
zog innerhalb der chaotischen Ereignisse, der unbeirrbare Weg
hin zu einem ultimativen Ziel. Nun hat sich mir diese Verbindung
in dieser Mischung aus Furcht, Feigheit, Korruption, Hass und
kurzfristigem Ehrgeiz geoffenbart, die Europa in einem Zeitraum
von vierzig Jahren auf den Weg nach Eurabia geführt haben,
von einem vorübergehenden Stadium hin zu einem noch grundsätzlicheren
Wechsel.
Gibt es eine Moral für diese Geschichte? Für die jüdisch-christlichen
Gesellschaften ist die Antwort 'ja', denn die Bibel, die spirituelle
Grundlage dieser Gesellschaften, garantiert den Menschen Freiheit
und Würde, wie auch der daraus folgenden Tugend: Verantwortlichkeit.
Das biblische Verständnis von Gut und Böse hat jeden
Aspekt der Christenheit durchdrungen, die letztere kann ihren
Hass auf Israel nicht länger überleben als ein sich
selbst zugefügtes Gift.
Durch das aktive Streben nach der eigenen Islamisierung wurde
Europa ermutigt, die hebräische Bibel zurückzuweisen.
Die Loyalität zu ihren eigenen Wurzeln war ein Nachhutgefecht
das von mutigen Widerständlern geführt wurde. Unter
dem Druck der Regierungen haben die Kirchen die palästinensische
Häresie des Sabeel Liberation Theology Centers unterstützt,
das eine islamisierte markionistische Gesellschaft prophezeit,
die nicht nur alle hebräischen biblischen Wurzeln entfernt
hat, sondern die auch das jüdische Volk seines immerwährenden
zeitlosen Erbes beraubt und es an die Palästinenser weitergegeben
hat. Das „arabische Palästina“ und nicht mehr
länger die Kirche, sind zum neuen Israel geworden. Diese
Mehrheitsbewegung im heutigen Europa ist die Waffe der OIC [Organisation
der Islamischen Konferenz; seit dem 28. Juni 2011 Organisaton
der Islamischen Kooperation, die 57 muslimische Staaten repräsentiert,
und die der stärkste Abstimmungsblock innerhalb der Vereinten
Nationen ist]. Solchermaßen von seinen Wurzeln abgeschnitten
kann das Christentum also vom Islam zurückgefordert werden.
Das scheint die Mission des Jerusalemer Sabeel Center und der
Arabischen Östlichen Kirchen zu sein.
Neben diesem Hasskult auf Israel und die Bibel hat es noch andere
dynamische Entwicklungen gegeben bei dem Zerfall Europas. Aber
für mich scheint dieser Aspekt ein Hauptelement der Allianz
Europa-OIC darzustellen, denn die Preisgabe Israels ist eine wesentlicher
Punkt für die OIC bei der Eroberung des christlichen Westens.
Israel wurde erschaffen aus der Befreiung der Männer und
Frauen von der Sklaverei, und mit dieser Freiheit kamen die moralischen
Verantwortlichkeits-Charakteristiken, die wesensgleich sind mit
der Bedeutung von Israel, seit der Antike. Die Zurückweisung
und sogar hasserfüllte Trennung von diesem freiheitlichen
Geist öffnete den Weg in die Dhimmitude, die von den arabischen
Kirchen gepredigt wird und die für die Christen die totale
Leugnung ihrer Identität bedeutet. Die Erneuerung der euro-arabischen
Allianz, die von den Faschisten und den Nazis gebildet wurde gab
den Palästinensern mehr Gewicht, ein muslimisch-christlicher
Kult zur Abschaffung Israels. Der Kampf gegen Israel, der durch
die Wahl Palästinas angelegt ist, bietet die Grundlage für
die Errichtung Eurabiens. Diese Ideologie manifestierte die Leugnung
eines Djihad und unterstützte die selbstzerstörerische
Politik einer moralischen und ideologischen Islamisierung innerhalb
Europas.
Es ist offensichtlich, dass solche Entscheidungen, die innerhalb
christlicher Gesellschaften vorherrschend sind, den gegenwärtigen
Lauf der Dinge bestimmen, der unvermeidlich zur Zerstörung
der jüdisch-christlichen und aufklärerischen Werte führen
wird. Die Wahl der Sklaverei über die Freiheit wurde festgelegt,
das können wir heute beobachten. Denn es gibt keinen Kompromiss
zwischen der eigenen Identität und der Freiheit, wenn man
nicht schon zum Sklaven geworden ist … oder zu einem Dhimmi.
Europa hat seine Wette verloren. Es ist die Geisel für den
Hass gegen Israel, man dachte, man könnte den Frieden retten
indem man sich dem palästinensischen Terrorismus seit den
späten 60er Jahren beugte. Indem man die Instrumente für
den eigenen Untergang polierte hat man bezweifelt, dass der Terrorismus
nicht durch militärische Maßnahmen besiegt werden kann,
sondern eher durch Dialog, Multilateralismus und Multikulturalismus,
dem wesentlichen Kennzeichen des aufkommenden Kalifats. Man hat
jene Instrumente schlau benutzt, um die Kapitulaitionsstrategie
zu rechtfertigen und um Israels militärische Erfolge in politische
Niederlagen zu verwandeln, und indem man zu seinen unversöhnlichen
Feinden geeilt ist um sie zu retten um den Konflikt weiter am
Leben zu erhalten.
Die Palästinisierung Europas hat das Kalifat in die Städte
Europas gebracht. Sie hat Fortschritte gemacht durch die Verleugnung
der Gefahren und der sich verfinsternden Geschichte. Sie ist vorangeschritten
auf den vergoldeten Teppichen auf den Korridoren des Dialogs,
den Netzwerken der Allianzen und Partnerschaften, der Korruption
seiner Führungskräfte, der Intellektuellen und NGOs,
insbesondere bei den Vereinten Nationen. Das Kalifat ist zum Leben
erwacht und wächst innerhalb von Europa, durch die Auslöschung
der grundlegenden Freiheiten, der Kontrolle der Gedanken, Meinungen,
Kulturen, durch die Zerrüttung der demokratischen Gesetze
durch die Scharia, durch Selbstzensur und Angst – untrennbare
Gefährten der Dhimmitude.
Das weltumspannende Kalifat, für das sich Europa als Sprungbrett
bei der UN darbietet, steht uns unmittelbar bevor, es bringt die
politische und die religiöse Macht zusammen. Es hat sich
selbst zum Beschützer der muslimischen Migrantenmassen auf
der Welt ernannt und verlangt, dass sie fest in den islamischen
Traditionen von Koran und Sunna verwurzelt bleiben, indem sie
das Schariarecht befolgen, während die Europäer dazu
aufgefordert werden ihre historischen Werte preiszugeben und sogar
ihre Identität, die man als Islamophobie verurteilt. Heute
schon hört man ein dumpfes Donnergrollen von den Völkern
Europas, das sich jenen ankündigt, die diese Situation erschaffen
haben, dass sie dem Richtspruch der Geschichte nicht entkommen
können.
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18.08.2011
In Europa ist Ramadan
Heplev
16 August 2011
Sören
Kern, Hudson New York
Muslime überall in Europa begehen den islamischen heiligen
Monat Ramadan, der dieses Jahr in den August fällt. Die religiösen
Feiern – während denen Muslime von Sonnenaufgang bis
Sonnenuntergang fasten – werden von normalerweise säkularen
europäischen Multikulturalisten beworben, die Richtlinien
verfasst, Anweisungen ausgegeben und Sonderprivilegien ausgearbeitet,
die sicherstellen sollen, dass Muslime während der Festzeit
nicht von Nichtmuslimen vor den Kopf gestoßen werden.
Es gibt natürlich Multikulturalisten, die abseits standen
und zusahen, als Europas Weihnachts- und Neujahrs-Feiertage 2010
in fast jedem europäischen Land von weit verbreiteten Kontroversen
überschattet wurden, die mit dem Islam zusammenhingen; in
Großbritannien startete eine muslimische Gruppe eine landesweiter
Poster-Kampagne, mit der Weihnachten als teuflisch gebrandmarkt
wurde.
In Großbritannien wurde der Ramadan vom in London ansässigen
Islamisten Abu Waleed eingeleitet, der sagte: "Wir werden
[den britischen Premierminister] David Cameron dazu bringen, dass
er auf Hände und Knie geht und uns die Jizya-Steuer zahlt
[eine unter muslimischer Herrschaft lebenden Nichtmuslimen, Dhimmis,
auferlegte Steuer]; Königin Elisabeth und die Hure Kate Middleton
werden den Niqab tragen [ein muslimischer Schleier, der das Gesicht
bedeckt]."
Ebenfalls in Großbritannien stürzten die Olympischen
Spiele in London 2012 in Streitigkeiten gestürzt, weil entdeckt
wurde, dass die Spiele mit dem Ramadan aneinander geraten werden.
Der Zusammenstoß wir die muslimischen Athleten in Nachteil
bringen, da von ihnen erwartet wird, dass sie während der
gesamten Dauer der Spiele von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
fasten. 2012 wird der Ramadan vom 21. Juli bis 20. August andauern,
während die Olympischen Spiele vom 27. Juli bis 12. August
dauern. Es wird erwartet, dass rund 3.000 Wettbewerber betroffen
sein werden. Massud Shadjareh, der Vorsitzende der in London sitzenden
Islamic Human Rights Commission sagte: "Sie hätten das
nicht an Weihnachten organisiert. Es ist gleichermaßen dumm,
es im Ramadan zu organisieren. Es zeigt ein völliges Fehlen
von Bewusstsein und Sensibilität."
Das Gefängnispersonal in Ihrer Majestät Hochsicherheitsgefängnis
in Leeds sind angewiesen worden besonders aufzupassen, dass sie
Muslimen im Ramadan keine Schinkenbrote anbieten. Mehr als 200
muslimische Einsitzende starteten kürzlich eine Klage um
mehrere Millionen Pfund Schadensersatz, nachdem ihnen während
eines früheren Ramadan Schinkenbrote angeboten wurden.
Währenddessen warnte das britische Außenministerium
sein Bürger, dass Kaugummi in islamischen Ländern während
des Ramadan Muslime beleidigen könnte und das britische Innenministerium
warnte sein Beschäftigen, sie sollten im August nicht vor
ihren fastenden muslimischen Kollegen essen.
Frankreich leiteten den Ramadan mit der Einweihung zweier neuer
Moscheen ein, eine in Strasbourg, wo der muslimische Bevölkerungsanteil
15% erreichte und eine weitere in Villeneuve d’Ascq nahe
der nördlichen Stadt Lille. Nach Angaben des Mulimrates von
Frankreich (CFCM) werden derzeit in Städten im ganzen Land
150 neue Moscheen gebaut.
In Norwegen sagte der in Oslo sitzende Imam Syed Farasat Ali
Bukhari dem norwegischen Staatsfernsehsender NRK, dass jeder Muslime,
der während des Ramadan nicht fastet, enthauptet werden sollte.
Er gab diese Äußerungen ab kurz bevor er von der Regierung
die Erlaubnis forderte eine private islamische Schule für
200 Schüler im Viertel Ammerud in Oslo zu eröffnen.
Die Regierung lehnte diese Anfrage schließlich ab.
In Spanien, wo geschätzte 95 Prozent der 1,5 Millionen Muslime
des Landes dieses Jahr den Ramadan einhalten werden, haben Hunderte
kommunale und Provinzregierungen Sonderanweisungen ausgegeben,
um den Nichtmuslimen zu helfen die Muslime während des Ramadan
nicht vor den Kopf zu stoßen. In Barcelona ignorierte ein
Ratsmitglied aus dem Vorort Sant Adrià del Besós
den Rat und versuchte am 7. August eine illegale Moschee der Stadt
zu fotografieren und wurde von einem muslimischen Mob angegriffen.
In Tarragona sprach derweil ein Gericht am 2. August einen örtlichen
Imam frei, der zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden
war, weil der eine 31-jährige Marokkanerin zwang einen Hijab
zu tragen. Der Imam hatte damit gedroht das Haus der Frau abzubrennen,
weil sie eine "Ungläubige" sei, die außerhalb
des Zuhause arbeitet, ein Auto fährt und nicht muslimische
Freunde hat. Doch der sozialistische Bürgermeister übte
politischen Druck aus, damit das Urteil gekippt wurde, um "einen
sozialen Konflikt" zu verhindern.
Auch die Taliban gaben eine Erklärung aus: "Die meisten
islamischen Schlachten, wie die Eroberung Spaniens, wurden während
des Ramadan gekämpft. Wir können daher schlussfolgern,
dass der Monat Ramadan einen erstaunlichen Platz in der Geschichte
des islamischen Jihad hat."
In Paris leitete Innenminister Claude Guéant den Ramadan
damit ein, dass er Muslimen, die auf den Straßen eines Viertels
in Paris beteten, sagte, sie sollten stattdessen eine nicht mehr
genutzte Kaserne nutzen. "Auf den Straßen zu beten
ist nichts, das akzeptabel ist", sagte Guéant und
bestand darauf, dass es den säkularen Prinzipien des Staates
widerspreche. "Das muss aufhören."
Ebenfalls in Frankreich veröffentlichte die römisch-katholische
Zeitung La Criox eine Ifop-Umfrage, die zeigt, dass die Zahl der
den Ramadan einhaltenden Muslime in Frankreich sich auf mehr als
70 Prozent erhöht hat.
In Deutschland sagte der Zentralrat der Muslime vor Beginn der
regulären Saison am 5. August, islamische Profi-Fußballer
seien nicht verpflichtet während des Ramadan zu fasten. "Der
Profispieler kann das ausgleichen, indem er in Zeiten, wenn es
kein Spiel gibt fastet und auf diese Weise seinen Respekt vor
Gott und dem heiligen Monat Ramadan zeigen", sagte der Ratsvorsitzende
Aiman Mazyek in einer Erklärung.
Der Streit zum Thema begann in Deutschland, als das Zweitliga-Team
FSV Frankfurt drei muslimischen Spielern im Oktober 2009 offiziell
davor warnte im Ramadan zu fasten ohne das Management zu informieren.
Nach vielen Diskussionen kamen islamische Gelehrte an der Al-Azhar-Universität
in Kairo zu dem Schluss, dass für Profi-Fußballer eine
Ausnahme von den strikten Ramadanregeln gemacht werden könne,
damit ihre Leistung nicht beeinträchtigt wird.
Ebenfalls in Deutschland begann der Fernsehsender RTL2 einen
Ramadan-Sonderdienst für muslimische Zuschauer; er lässt
sie wissen, wann das tägliche Fasten beginnt und endet. "Man
kann so viel über Integration theoretisieren, wie man will,
aber wir wollten ein deutliches Signal setzen", sagte Carsten
Molings, der Marketingchef des Senders.
In Berlin wurde Özcan Mutlu, türkisches Mitglied des
Berliner Abgeordnetenhauses, wegen Tätlichkeit angezeigt,
weil er angeblich eine Schlägerei anfing, nachdem ein türkischer
Würstchenverkäufer ihn wegen der Bestellung einer Currywurst
im Ramadan beleidigte.
In Holland kündigte ein Zahnarzt an, dass er seine Klinik
im Ramadan abends und nachts öffnen würde, weil muslimische
Patienten "von Sonnenauf- bis –untergang ihren eigenen
Speichel nicht schlucken dürfen". Muslime dürfen
im Ramadan tagsüber kein Wasser trinken.
Ebenfalls in Holland bieten die Krankenkasse Agis und die Apothekenkette
Mediq besondere "Ramadan-Checks" an, die Rat geben,
wie während man des Fastenmonats Medikamente nehmen sollte.
In Italien genehmigte eine Parlamentskommission am 2. August
einen Gesetzesentwurf, der Frauen das Tragen von Schleiern verbietet,
die ihr Gesicht in der Öffentlichkeit bedecken. Der Entwurf
würde Frauen verbieten mit einer Burka, einem Niqab oder
jeglichem anderen Kleidungsstück in die Öffentlichkeit
zu gehen, das das Gesicht verdeckt. Frauen, die das Verbot verletzen,
würden sich Geldstrafen ausgesetzt sehen, während Dritte,
die Frauen dazu zwingen ihr Gesicht in der Öffentlichkeit
zu verbergen, Geldstrafen erhalten und bis zu 12 Monate Gefängnis
bekommen können.
Auch in Italien, in der norditalienischen Stadt Cittadella, wurde
ein Verbot von "stinkendes" ausländisches Essen,
insbesondere Kebabs – Spieß-Fleischgerichte, die oft
in Brot eingewickelt serviert werden – verabschiedet, die
aus dem Nahen Osten stammen, aber in den letzten Jahren in Italien
zunehmend beliebt wurden und in Städten überall in Europa
zu finden sind. Verärgerte muslimische Einwanderer sagen,
"in Cittadella Kebabs zu verbieten ist wie in Paris oder
New York Pizza zu verbieten".
In Schweden haben die Sozialdemokraten gefordert, dass der Ramadan
zu einem offiziellen schwedischen Feiertag gemacht wird. "Fast
alle unsere öffentlichen Feiertage, außer Mitsommer
und dem 1. Mai, haben eine christlich-religiöse Verbindung.
Schweden ist eine multikulturelle Gesellschaft und es ist es wert
sich anzusehen, wie das gemacht werden kann", sagte die Parteisekretärin
der Sozialdemokraten, Carin Jämtin der zentristischen Tageszeitung
Svenska Dagbladet.
Währenddessen kämpfen die geschätzten 500.000
Muslime in Schweden damit, wie dieses Jahr sie ein einzigartiges
Problem angehen, da der Ramadan auf die langen Sommertage fällt.
In Umeå in Nordschweden zum Beispiel war der Sonnenaufgang
am 1. August um 3:47 Uhr, die Sonne ging um 21:41 Uhr unter, was
eine fast 18 Stunden dauernde Fast erforderte; zum Vergleich:
in Mekka dauerte die Fast nur 13 Stunden.
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18.08.2011
Moslems wollen britische Regierung stürzen
unzensuriert.at
16 August 2011
VIDEO/ Kein
Hehl aus ihren Absichten machen derzeit die Islamisten in England:
Sie fordern die Scharia und den heiligen Krieg (Dschihad) ein
Der von afrikanischen Einwanderern getragene und vom ORF beharrlich
als "Jugendprotest" verharmloste Gewaltexzess in britischen
Städten rief nun auch die radikalen Islamisten auf den Plan.
Wie die Online-Ausgabe des deutschen Nachrichtenmagazins Spiegel
und auch das Handelsblatt berichten, wurde bereits in mehreren
Internetforen zum "Heiligen Krieg" aufgerufen.
Unverblümt wurden die Muslime aufgefordert, die Randalierer
zu unterstützen und die britische Regierung zu stürzen.
Zudem sollten die Randalierer jene Schlachtrufe einsetzen, die
bei den Massenprotesten in der arabischen Welt benutzt worden
seien. In einer Botschaft heißt es demnach, "der Moment
sei günstig, neue Anhänger für den Dschihad zu
rekrutieren", so der Spiegel.
Was heimische Medien nicht berichten ist, dass es in Großbritannien
schon seit Jahren zu gewaltsamen Massendemonstrationen moslemischer
Zuwanderer kam, bei denen sie offen ihre Gegnerschaft zum britischen
Staat und seiner bisherigen Gesellschaftsform zum Ausdruck brachten.
In dieses Bild passt auch der Vorstoß des radikalen Islamisten
Anjem Choudry, der laut Daily Mail im ganzen Land "Schariazonen"
etablieren will, innerhalb derer islamisches Recht gelten soll.
Dazu ließ der Anführer der radikalislamischen Bewegung
"Islam4UK" bis zu 50.000 gelbe Aufkleber im ganzen Königreich
verteilen, auf denen zu lesen ist, dass man eine Scharia-kontrollierte
Zone betrete. Er wolle damit "den Samen legen für ein
islamisches Reich auf britischem Boden", so Choudry. Und
weiter: "Wir haben hunderte, wenn nicht sogar tausende Leute
im ganzen Land, die bereit sind auf die Straßen zu gehen."
Dass dies nicht nur leere Worte sind, bekommt die britische Bevölkerung
drastisch zu spüren, die sich zusehends mit massenhaft und
aggressiv auftretenden Moslems konfrontiert sieht.
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18.08.2011
Freiburg: Islamist bereitet Polizei Sorge
SÜDKURIER
16 August 2011
Ein aus der Haft entlassener Islamist und verurteilter Terrorhelfer
der "Sauerland-Gruppe" lebt derzeit in Freiburg –
keine glückliche Situation angesichts des Ende September
anstehenden Papstbesuchs findet der Planungsstab der Polizei.
Er bestätigt damit Informationen des Südwestrundfunks.Die
Ordnungshüter sehen ein Sicherheitsrisiko und wollen den
26-jährigen Attila Selek im Auge behalten.
Paradox an der Geschichte: Selek lebt auf gerichtliche Anordnung
in Freiburg. Selek wurde 2010 im Verfahren gegen die "Sauerland-Gruppe"
vom Oberlandesgericht Düsseldorf zu fünf Jahren Haft
verurteilt.
Die Islamisten-Zelle hatte 2007 schwere Anschläge auf Diskotheken,
Flughäfen und US-Einrichtungen geplant. Selek hatte Zünder
beschafft und die Gruppe unterstützt. Vor Gericht hatte sich
der 26-Jährige von den Terrorplänen distanziert und
von allen vier Angeklagten die niedrigste Strafe erhalten.
Frei auf Bewährung
Mitte Juli wurde der in Ulm geborene Türke auf Bewährung
entlassen, nachdem er – die Untersuchungshaft eingerechnet
– zwei Drittel seiner Strafe verbüßt hatte.
Attila Selek hatte sich während seiner Haftzeit in die Justizvollzugsanstalt
(JVA) Freiburg verlegen lassen, um im Gefängnis mit seinem
Abitur zu beginnen. Die Justizvollzugsanstalt genießt für
ihr schulisches Angebot einen sehr guten Ruf. Auch nach seiner
Entlassung lernt Selek weiter für sein Abitur.
Selbst wenn er wollte, könnte er sich derzeit keinen anderen
Wohnort suchen: In seinen Bewährungsauflagen vom Oberlandesgericht
Düsseldorf steht ausdrücklich, dass er in Freiburg bleiben
und seine Ausbildung fortsetzen muss. "Er muss sich weiter
an dem Ort aufhalten, an dem er ist und seine Ausbildung beenden",
sagte eine Gerichtssprecherin dem Südwestrundfunk (...)
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18.08.2011
Islamisten rufen in Großbritannien zum Dschihad auf
WELT
ONLINE 11 August 2011
Video:
Die schweren Ausschreitungen auf der Insel nutzen Islamisten für
Propaganda. Sie fordern neue Gewalt und einen Krieg gegen die
britische Regierung. Islamisten versuchen in Großbritannien
offenbar Vorteile aus den seit Tagen anhaltenden Krawallen zu
ziehen.
Auf mehreren Internetforen, auf denen zum Heiligen Krieg aufgerufen
wird, wird unter anderem gefordert, feindliche Botschaften gegen
die britische Regierung zu verbreiten, wie das auf die Überwachung
islamistischer Webseiten spezialisierte US-Unternehmen SITE am
Mittwoch mitteilte.
Wütende Demonstranten nach dem Gebet in einer Moschee in
Birmingham: Sie beklagen den Tod von drei muslimischen Männern,
die während der Krawalle von einem Autofahrer überrollt
wurden
Dienste wie Facebook oder Twitter sollten "infiltriert"
werden, um zur Fortsetzung der Randale aufzurufen und damit eine
Protestbewegung wie in der arabischen Welt entstehen zu lassen.
In einer Botschaft heißt es demnach zudem, der Moment sei
günstig, neue Anhänger für den Dschihad zu rekrutieren.
(...)
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08.08.2011
Europäischer Gerichtshof: Zwei Minarett-Beschwerden unzulässig
Bieler
Tagblatt 11 Juli 2011
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)
hat zwei Beschwerden gegen das Minarett-Bauverbot für unzulässig
erklärt
Laut den Richtern in Strassburg sind die Urheber der Klagen weder
direkte noch indirekte Opfer der Verfassungsänderung von
2009. Wie der EGMR in seinem Entscheid vom Freitag festhält,
haben die Beschwerdeführer in ihren Klagen gegen die Schweiz
nicht behauptet, dass der Verfassungszusatz mit dem Minarett-Bauverbot
irgendeine konkrete Auswirkungen auf sie haben könnte. Sie
hätten lediglich gerügt, sie würden in ihren religiösen
Überzeugungen verletzt.
Kein konkretes Bauprojekt
Nach Ansicht der Richter in Strassburg können sie damit
aber nicht als unmittelbare Opfer einer Verletzung der Europäischen
Menschenrechtskonvention (EMRK) betrachtet werden. Auch eine indirekte
oder potentielle Opferstellung sei zu verneinen.
Der Gerichtshof hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass die
Urheber der Beschwerden nicht argumentiert hätten, in nächster
Zeit den Bau einer Moschee mit Minarett zu planen. Die blosse
Möglichkeit, dass sie dies in fernerer Zukunft tun könnten,
reicht laut EGMR nicht aus.
Weiter hält der Gerichtshof fest, dass die Schweizer Gerichte
in der Lage sein würden, zu prüfen, ob die allfällige
Ablehnung einer Baugenehmigung für ein Minarett-Projekt mit
der EMRK vereinbar wäre. Die Beschwerden seien damit insgesamt
für unzulässig zu erklären. Der Entscheid aus Strassburg
ist endgültig.
Gelassene Reaktion der Urheber
Der Urheber der ersten Beschwerde, Hafid Ouardiri, reagierte
auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda "positiv und gelassen"
auf das Strassburger Urteil. Auch wenn der Gerichtshof die Beschwerden
für unzulässig erklärt habe, habe er etwas in Bewegung
gesetzt, indem er die Schweiz an ihre Pflichten erinnert habe.
Auch die Langenthaler Muslime verstehen das Urteil des Europäischen
Menschengerichtshofs als eine Aufforderung an die Schweizer Justiz.
Diese müsse der Europäischen Menschenrechtskonvention
Vorrang vor der Bundesverfassung geben. (...)
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08.08.2011
Schweiz: Islamisches Eherecht?
Radio
Vatikan 27 Juni 2011
Eidgenössische Universitäten prüfen die Möglichkeit,
das islamische Eherecht in die gesetzliche Ordnung der Schweiz
zu integrieren. Das Familienrecht müsse "mit Blick auf
kulturell und religiös plurale Gesellschaften" überarbeitet
werden, sagte die Zürcher Rechtsprofessorin Andrea Büchler
der "NZZ am Sonntag".
Unter gewissen Bedingungen könnten selbst polygame Lebensformen
in der Schweiz rechtlich möglich werden. Die Trauung auf
dem Standesamt dagegen soll freiwillig werden.
Ein Professor für Religionsrecht an der Universität
Freiburg, René Pahud de Mortanges, wirft die Frage auf,
ob neben dem westlichen Konzept von Ehe und Familie auch andere,
etwa islamisch geprägte Familienbilder im Recht Niederschlag
finden sollen.
- Das Schweizer Stimmvolk hatte in letzter Zeit allerdings bei
Referenden gegen Toleranz gegenüber Muslimen gestimmt. So
wurde etwa der Bau von Minaretten abgelehnt.
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08.08.2011
Die OIC macht die Spielregeln
EuropeNews
8 August 2011
Von Original: The OIC calls the shots, Gates of Vienna
Übersetzung von Beate für EuropeNews
In den letzten zehn Tagen waren, rund um die Welt, Kommentatoren
mit Anders Behring Breivik beschäftigt
Die Psyche des Mörders, sein "christlicher Glaube”,
seine "extrem rechten” politischen Ansichten und die
daraus resultierende Notwendigkeit für ein hartes Durchgreifen
gegen die "Islamphobie” in ganz Europa - das waren
die Hauptthemen der Diskussion. Kurz nach dem die Gräueltat
geschehen war, wurde deutlich, dass die EU und die europäischen
Nationalregierungen nicht in der Stimmung waren diese Krise ungenutzt
an sich vorbeiziehen zu lassen.
Weniger als 24 Stunden nach den Schüssen stand Europol mit
dem Entwurf einer Task Force für Norwegen bereit. Ihre Pläne
für den Umgang mit "Bedrohungen durch "einheimischen,
nicht islamischen Terror” lagen offensichtlich schon seit
einer Weile vor, fertig um aus der Schublade gezogen und bei der
ersten, günstigen Gelegenheit benutzt zu werden.
Unmittelbar danach erklärte sich die EU selbst als startklar
den Kampf gegen "den rechten Extremismus” aufzunehmen
und erklärte, dass "diese Atmosphäre der Intoleranz
die Anschläge von Oslo und Utoya” begünstigt habe.
Überflüssig zu sagen, dass diejenigen, die "die
Atmosphäre von Intoleranz” schufen, Leute wie Du und
ich waren, Leute die sich entschieden haben sich gegen die Islamisierung
Europas auszusprechen.
Die britische Presse begann den Mörder mit der EDL in Verbindung
zu bringen. Deutsche Moslems riefen ihre Regierung auf, rechtlich
gegen Websites die "Islamphobie entfachen”, aktiv zu
werden, namentlich Politically Incorrect. Die Kampagne begann.
Die Kommentatoren konzentrierten sich auf die Ideologie die von
"Populisten” verbreitet würde - die Niedrigste
der Niedrigkeiten in der Politik, diese Populisten, Menschen deren
Meinungen tatsächlich bei normalen Bürgern ankommen.
Die Gutmenschen fanden es "wert sich zu fragen, in welchem
Maße die Anhänger der Neuen Rechten - einer Ideologie
die auf Breivik deutlich Einfluss hatte - seine Taten mit verschuldet
haben?” In diesem Fall war der Kommentator Niederländer,
und der "Populist” im Fadenkreuz war Geert Wilders.
So wird die Verantwortung für Anders Breivik eindeutig zugeordnet:
"Populisten” schufen eine "Atmosphäre der
Intoleranz”, wodurch sie in das Verbrechen des Psychopaten
"verstrickt” sind.
Das heißt, wir sind im Begriff eine Falle gestellt zu bekommen.
Der Mechanismus für all das hat lange bereit gestanden.
Es brauchte nur ein wenig Breivik-Kraftstoff im Tank um ihn in
Gang zu setzen. Es macht nicht einmal einen Unterschied, ob es
eine Operation unter "falscher Flagge” war oder nicht.
Der Mörder könnte genau das gewesen sein, was er zu
sein schien und der Staatsapparat gerade erst entschieden haben,
die einmalige Gelegenheit, die der Augenblick ihm bot, zu ergreifen.
Das Endergebnis ist das Gleiche.
Es geht mehr vor sich als nur das Intensivieren der Unterdrückung
in Europa.
Lasst uns ein wenig Abstand von der Situation nehmen, durch die
Troposphäre aufsteigen und einen Blick auf die Landkarte
werfen, auf der Europa nur ein kleiner, rot hervorgehobener Flecken
auf dem Globus ist. Dort sind einige hellgrüne Knoten- Punkte
zu sehen: Saudi Arabien, die Al-Azhar Universität in Kairo
und Istanbul, europäischer Vorposten der Türkei. Dies
sind, respektive, die Petrodollars, das theologische Energie-Zentrum
und die politische Macht hinter dem sunnitischen Islam und der
Organisation der Islamischen Kooperation (OIC)
Bild
Es gibt einen weiteren ausschlaggebenden islamischen Knotenpunkt,
aber der liegt hinter dem Horizont in Washington D.C., über
dem Gebäude des amerikanischen Außenministeriums im
Nebel schwebend. Während in den letzten paar Monaten die
Politjunkies wegen der Verschuldungs- Obergrenze durchdrehten
oder besessen waren von der Idee eines möglichen republikanischen
Präsidentschaftskandidaten, hat Außenministerin Hillary
Clinton, still und heimlich, eine herzliche Beziehung zur OIC
aufgebaut. Sie will in den nächsten Jahren, während
die USA das Chaos im Irak, Afghanistan und Pakistan bewältigt
und der Iran eine einsatzbereite Atom-Bombe baut, die Kooperation
mit der islamischen Welt. Im Gegenzug ist sie willens die verfassungsmäßigen
Rechte der Amerikaner abzuschaffen.
Geplant ist, einen Weg zu finden um die Resolution 16/18 des
UN Menschenrechtsrates zu implementieren, die von den Mitgliedsstaaten
verlangt, "konkrete Schritte zu unternehmen, um Intoleranz,
negatives Stereotypisieren und Diskriminierung, Anstiftung zu
Gewalt und Gewalt gegen Personen auf Grund ihres religiösen
Glaubens " zu bekämpfen. Oder, um es deutlicher zu sagen,
sie wollen Kritik am Islam für ungesetzlich erklären.
Es gibt nur ein Hindernis für Mrs. Clintons ehrgeizigen
Plan: Ein nervender Fetzen Papier, bekannt als der erste Zusatz
zur Verfassung der Vereinigten Staaten.
Aber jetzt, wo Anders Breivik die vollen Konsequenzen vorgeführt
hat, die das Zulassen unkontrollierter "Islamophobie”
nach sich zieht, welcher Mensch guten Willens könnte nun
noch ein paar Einschränkungen der Meinungsfreiheit ablehnen,
die absichern könnten, dass sich so etwas wie das Massaker
von Oslo, nicht wiederholen könnte?
Das ist der Generalplan. Die nächste Phase, wie sie vom
Ko-Vorsitzenden und OIC Generalsekretär Ekmeleddin Ihsanoglu
und der Außenministerin Clinton dargelegt wird, wird in
einem Artikel der Arab News” erklärt. Ich habe die
wichtigeren Stellen hervorgehoben.
OIC (Organisation der Islamischen Kooperation): Westen verspricht
Islamophobie zu bekämpfen
ISTANBUL: Dieser Schritt kann mit Recht als fruchtbar für
die Beziehungen der islamischen und der westlichen Welt beschrieben
werden. Die Organisation der islamischen Kooperation und die führenden
Nationen des Westens , unter der Führung der USA und der
Europäischen Union, vereinbarten am Samstag konkrete Schritte
um Intoleranz, negative Stereotypen, Aufrufe zur Gewalt und Gewalt
gegen Personen auf Grund von Religion oder Glauben zu bekämpfen.
Das hochrangige Treffen wurde im historischen Yildiz Palast in
Istanbul abgehalten. Teilnehmer waren: die Außenbeauftragte
der EU Catherine Ashton gemeinsam mit den Außenministern
und Offiziellen aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien,
Italien, Japan, Australien, Belgien, Kanada, Polen, Rumänien,
Dänemark, Ägypten, Jordanien, Libanon, Marokko, Pakistan,
Senegal, Sudan, dem Vatikan, dem UN Büro des Hochkommissariates
für Menschenrechte, die arabische Liga und die afrikanische
Union. Der Generalsekretär der OIC Ekmeleddin Ihsanogolu
und Außenministerin Hillary Clinton teilten sich den Vorsitz.
Seit er das Amt übernahm, hat der Generalsekretär der
OIC an der Formulierung der Wege und Mittel gearbeitet um Akte
der religiösen Intoleranz zu beenden.
"Es war in meiner Ansprache an die 15. Tagung des Menschenrechtsrates
in Genf, bei der ich einen neuen Ansatz zur Herstellung eines
Konsenses gegen die Anstiftung zu Gewalt und Intoleranz auf der
Basis von Religion, das die friedliche Koexistenz gefährden
kann und im direkten Kontrast zu der Idee einer globalisierten
Welt steht, vorschlug,” sagte Ihsanogolu. "Ich bin
froh, dass die acht Punkte in dem vorgeschlagenen Entwurf bei
allen Verhandlungspartnern Anklang fanden. Sie formen die Grundlage
des Konsenses, der in der Resolution 16/18 des Menschenrechtsrates
reflektiert wird. Die Wichtigkeit der übereinstimmenden Annahme
dieser Resolution sollte gebührend anerkannt werden."
Er sagte, die Herausforderungen bleiben.
"Jedoch, die Prüfung wird in der Durchführung
liegen. Erfolgreich beim Bilden des Konsenses, müssen wir
nun vereint auf dem Konsens aufbauen. Die Annahme der Resolution
markiert nicht das Ende der Strasse. Sie bedeutet vielmehr einen
Beginn, basierend auf einem neuen Ansatz zum Umgang mit einer
ganzen Reihe miteinander zusammenhängender Angelegenheiten,”
sagte Ihsnogolu. "Die Resolution 16/18 bietet eine gute Grundlage
für abgestimmte Aktionen von Staaten, auf nationaler und
internationaler Ebene und muss dementsprechend genutzt werden.
Andernfalls, würden wir das unerschwingliche Risiko einer
Übernahme und Bestimmung der Agenda durch Radikale und nicht-
staatliche Akteure eingehen.”
Ihsanogolu sagte, es gäbe eine empfindliche Balance zwischen
der Meinungsfreiheit und aufhetzender Rede.
"Wir sind nach wie vor besonders durch Einstellungen bestimmter
Individuen oder Gruppen beunruhigt, die die Meinungsfreiheit ausnutzen
um, durch das absichtsvolle Dämonisieren von Religionen und
ihren Anhängern, zu Hass anzustacheln. Auch wenn wir die
Freiheit der Meinung und der Rede respektieren, halten wir diese
Einstellungen für politisch und ethisch falsch und gefühllos.”
Bei dem Treffen diskutierte Clinton (die Frage) wie man auf einer
Resolution des UN Menschenrechtsrates, verabschiedet am 24. März,
die zum Werben für Toleranz und zum Respekt für die
Vielfalt des Glaubens aufruft, ohne die legitime Redefreiheit
einzuschränken, aufbauen kann.
Clinton erklärte sich einverstanden, eine neue Vereinbarung
zu religiöser Toleranz voranzubringen, die die freie Ausübung
religiösen Glaubens respektiert mit dem Ziel, Debatten über
Religion zwischen dem Westen und der islamischen Welt zu regeln.
" Gemeinsam haben wir begonnen, die falschen Trennungen,
die religiöse Empfindlichkeiten gegen die freie Religionsausübung
gruben, zu überwinden,” sagte Clinton ”Wir verfolgen,
basierend auf konkreten Schritten, einen neuen Ansatz um Intoleranz
zu bekämpfen, wo immer sie auftritt.”
Von den USA sprechend, meinte Clinton: "In den USA haben
wir gesehen, wie die brandstiftenden Aktionen von nur einer kleinen
Zahl von Menschen, eine breite Welle der Intoleranz erzeugen können.
Daher konzentrieren wir uns auf die Förderung interreligiöser
Erziehung und Zusammenarbeit, die Durchsetzung der Antidiskriminierungsgesetze,
die Rechte aller Menschen zu schützen, zu beten wie sie es
wählen und einige altmodische Techniken des Gruppendrucks
und der öffentlichen Demütigung, so dass Leute nicht
den Eindruck haben, sie hätten Unterstützung für
etwas was wir verabscheuen.”
(…)
Sie lobte die Organisation der Islamischen Kooperation für
deren Arbeit die Verabschiedung der Resolution 16/18 beim Menschenrechtsrat
sicher zu stellen.
"Die Resolution 16/18 ruft die Staaten auf, die Freiheit
der Religionsausübung zu schützen, beleidigenden Äußerungen
durch Erziehung, interreligiösen Dialog und allgemeiner Debatte
zu begegnen, und Diskriminierung , das Profiling, und Hassverbrechen
zu verbieten, nicht aber die freie Rede zu kriminalisieren, wenn
sie nicht zu unmittelbarer Gewalt aufruft .Wir haben die Absicht
dass alle Länder selbstverantwortlich handeln und uns beim
Berichten über ihr Vorankommen, bei der Ausführung dieser
Schritte, an das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte,
zur Seite zu stehen.”
Die Kausalkette ist demnach vollkommen etabliert: Wenn ein blonder,
blauäugiger Psychopath viele Menschen tötet, sind die
Websites die er gerne liest, zum Teil verantwortlich für
seine Taten. Nach OIC Standards und der Resolution 16/18, betreiben
diese Seiten "Intoleranz, die Verbreitung von negativen Stereotypen
und.... Anstiftung zu Gewalt.”
Nebenbei - es ist interessant zu bemerken, dass dasselbe nicht
für hetzende islamische Prediger gilt - nicht einmal für
diejenigen, die "Tod denen die den Propheten beleidigen!”
rufen.
Nein, das ist eine Einbahnstrasse: Nur nicht- Moslems können
am Aufhetzen zu religiösem Hass schuldig sein. Selbst vollkommen
gewaltlose Ansichten kommen als Aufhetzen in den Focus, solange
sie eine negative Einstellung zum Islam ausdrücken. Sie machen
die Regeln.
Und nun hat Mrs. Clinton einen notwendigen Zwischenschritt erkannt,
"das beinhaltet Gruppenzwang und Anprangern”. Anders
gesagt, Dinge die Leute wie ich denken und sagen werden doppelt
schlecht bewertet. Unsere Ansichten werden die Grenze so weit
überschreiten, dass Ausgrenzung kaum notwendig sein wird,
ein bloßes gesetzgeberisches Nachspiel..
Stellen wir uns einen willfährigen Kongress vor, hypnotisiert
von dem Erfolg Osama Bin Laden getötet zu haben und bereit
unseren "demokratischen Alliierten” im Irak, Afghanistan
Ägypten etc. zu helfen.
Stellen wir uns vor, wie Präsident Obama einen Nachfolger
für einen konservativen Richter am Obersten Gericht benennt.
Stellen wir uns nur einen weiteren Fall mit einem blonden, blauäugigen
Massenmörder vor, dessen Ideologie, zumindest dem Namen nach,
als "konservativ” oder "einwanderungsfeindlich”
identifiziert werden kann.
Wo, glauben Sie, werden wir danach sein?
Glauben Sie wirklich das könne hier nicht passieren?
Ich sage Ihnen, die OIC macht die Spielregeln!
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08.08.2011
Halal made in Switzerland
Tages
Anzeiger 9 August 2011
Von Jürg Steiner
Auf dem Brienzersee fahren «Halal-Cruises», ein Berner
Viehhändler beliefert einen Halal-Schlachthof. Die muslimische
Kundschaft treibt die Wirtschaft an, sich islamischen Qualitätsanforderungen
anzupassen.
Die Iseltwald ist das unscheinbarste Passagierschiff, das auf
dem Brienzersee verkehrt. Diesen Sommer war sie in einer Mission
unterwegs, die in der ganzen muslimischen Welt für Aufmerksamkeit
sorgte:
Von Mitte Juni bis Ende Juli liess die BLS die Iseltwald im Auftrag
von Interlaken Tourismus jeden Mittwoch zur «Halal Barbeque
Cruise» auslaufen – salopp gesagt ein islamkonformer
Grillabend aus Tausendundeiner Nacht auf einem smaragdgrünen
Alpensee.
Halal-Fieber im Oberland
Das neue Angebot stiess bei der stark wachsenden muslimischen
Klientel im Oberland auf Anklang. Die Auslastung der Halal-Kurse
habe über den Erwartungen gelegen, mehrere Fahrten seien
komplett ausgebucht gewesen, sagt Patrizia Pulfer, Mediensprecherin
von Interlaken Tourismus. Über die Hälfte der Halal-Passagiere
sei aus dem arabischen Raum gekommen, aber auch Inder sowie entdeckungsfreudige
einheimische Touristen seien zugestiegen.
Aufgrund der erfolgreichen ersten Saison werden die Halal-Cruises
auf dem Brienzersee auch nächsten Sommer wieder durchgeführt,
kündigt Pulfer an. Obschon ein Barbecue nach muslimischen
Vorgaben eigentlich reichlich Stoff für Kontroversen birgt.
(...)
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19.11.2010
Anschläge auf Christen im Irak
Im Irak gerät die christliche Minderheit zunehmend
ins Visier muslimischer Extremisten. Bei neuen Angriffen wurden
mindestens fünf Christen getötet und etwa 30 verletzt.
In jüngster Zeit scheinen die Christen, etwa 600.000 gibt
es noch im Land, verstärkt im Blickfeld sunnitischer Extremisten
zu stehen.
Zehn Tage nach der blutigen Geiselnahme in einer katholischen
Kirche sind am Mittwoch (10.11.2010) bei einer Serie von Bomben-
und Granatwerferangriffen auf Häuser und Geschäftsgebäude
von Christen in Bagdad mindestens fünf Menschen getötet
und mehr als 30 verletzt worden.
Verzweiflung unter der christlichen Minderheit
"Was können wir tun? Sie jagen die Christen in allen
Stadtteilen der Hauptstadt", beklagte der aufgewühlte
chaldäische Patriarch Emmanuel III. Delly im Telefongespräch
mit der Nachrichtenagentur Reuters. "Die Christen können
die Angreifer nicht aufhalten!"
Viele Christen erwägen inzwischen, ihre Heimat aufzugeben.
"Seit zwei Jahren versucht mich meine Frau davon zu überzeugen,
dass wir den Irak verlassen sollen", berichtet Rajed Wissam
einem Reporter. "Jetzt bin ich auch überzeugt, dass
sie Recht hat. Ich will mich nicht schuldig fühlen müssen,
wenn meinen Kindern etwas passiert." Der 42-Jährige
schlief nach eigenen Angaben gerade in seinem Haus im Viertel
Dora im Süden Bagdads, als er durch Explosionen in der Nachbarschaft
geweckt wurde.
Im Innenministerium in Bagdad hieß es, die nächtlichen
Angriffe seien eine Fortsetzung der blutigen Geiselnahme in einer
syrisch-katholischen Kirche vom 31. Oktober. Dabei waren 52 Menschen
getötet worden. Zu der Tat bekannte sich der Ableger des
Terrornetzwerks El Kaida "Islamischer Staat Irak".
Kirchenvertreter bitten um Hilfe
Der Erzbischof der syrisch-katholischen Kirche in Bagdad, Athanase
Matti Schaba Matoka, rief die Weltöffentlichkeit auf, Christen
im Irak zu schützen. Der irakischen Regierung warf er Untätigkeit
vor. "Man will uns vertreiben und ist dabei erfolgreich."
Der Vatikan forderte die irakischen Behörden auf, den Schutz
der Christen "ernsthaft zu überdenken".
Deutsche Kirchenvertreter sind sehr besorgt
Der Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD,
Martin Schindehütte, sagte: "Wir müssen damit rechnen,
dass die Gewalt irakische Christen weiter aus dem Land treibt."
Die kirchenpolitischen Sprecher von Union und FDP, Maria Flachsbarth
und Stefan Ruppert, plädierten für bilaterale Gespräche
mit dem irakischen Regierungschef Nuri Al-Maliki. Zudem sollte
man über eine neue Aufnahme irakischer Flüchtlinge in
Deutschland nachdenken.
Autorin: Susanne Eickenfonder (mit epd, dpa, afp, kna)
Redaktion: Ursula Kissel
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19.11.2010
Winterthur sagt Ja zu Muslim-Friedhof
Das Winterthurer Stadtparlament hat sich ohne Gegenstimme für
den Bau eines Grabfeldes für Muslime auf dem Rosenberg-Friedhof
ausgespro- chen. Es bewilligte den Kredit von 1,53 Millionen Franken
mit 47 zu 0 Stimmen bei 5 Enthaltungen.
12 Prozent der Winterthurerinnen und Winterthurer sind Muslime.
Damit Verstorbene islamischen Glaubens nach ihren religiösen
Erfordernissen bestattet werden können, wird nun der Friedhof
Rosenberg an seiner Westgrenze um ein entsprechendes Grabfeld
erweitert. Die Gräber sind nach Mekka ausgerichtet.
Das Grabfeld wird auf 3700 Quadratmetern Platz für 380 Beisetzungen
bieten. Es gibt entsprechend kantonalen Vorschriften Erdbestattungen
mit Sarg und einer Grabesruhe von 25 Jahren. In den letzten Jahren
stieg die Zahl der Todesfälle von Muslimen auf 20 pro Jahr.
Die Hälfe der Leichname wurde in die Heimatländer überführt.
Muslim-Friedhöfe auch in Zürich, Bern und Luzern
Das Winterthurer Muslim-Grabfeld soll in den nächsten acht
Monaten bereitgestellt werden. Ab Mitte 2011 können die ersten
Beisetzungen erfolgen. (...)
SF
Tagesschau 10 November 2010
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19.11.2010
Islamismus: Propaganda über das Netz - Der bin Laden des
Internets
Der islamistische Prediger Anwar al-Awlaki nutzt das Netz, um
zur Gewalt aufzurufen und Attentäter zu motivieren. Der Westen
tut sich schwer damit, ihm Einhalt zu gebieten. Die Stimme klingt
bedächtig und verrät wenig von der todbringenden Gewalt,
die sie schürt. Dabei spricht der Prediger Anwar al-Awlaki
nicht nur in Moscheen, um Islamisten zu inspirieren.
Vor allem nutzt der in den USA aufgewachsene Jemenit so geschickt
die neuen Medien wie kaum ein anderer Islamist. So schrieb er
mehrere E-Mails an den amerikanischen Armee-Major Nidal Malik
Hasan, bevor dieser im vergangenen Jahr 13 Soldaten auf einer
US-Militärbasis in Texas erschoss.
Zudem motivierten Awlakis Videos und Tonbandaufnahmen in fließendem
Englisch und Arabisch Attentäter, wie den amerikanisch-pakistanischen
Autobomber vom Times Square, Faisal Shahzad. Und auch im englischsprachigen
Al-Qaida-Magazin Inspire tritt Awlaki in der jüngsten Ausgabe
vom Oktober prominent auf.
Mit dieser Medienpräsenz hat der im Jemen lebende Prediger
einen solchen Einfluss erreicht, dass Abdul Rahman al-Rashed,
Chef des Fernsehsenders al-Arabiya, zu dem Schluss kommt: "Er
ist der bin Laden des Internets."
Auch die amerikanische Regierung hat Awlakis Gefährlichkeit
erkannt und setzte ihn im Frühjahr als ersten US-Bürger
jemals auf eine Tötungsliste der CIA. Als Sicherheitsbehörden
im Oktober Paketbomben in Flugzeugen aus dem Jemen fanden, vermuteten
sie Awlakis Einfluss dahinter und beschlossen, auch im Internet
verstärkt gegen den Prediger vorzugehen.
Vorträge auf Facebook
Dort hatte Awlaki einen guten Start. Zunächst setzte er
eine eigene Facebook-Seite auf, über die Hunderte Fans seine
Vorträge verfolgten. Zugleich gründeten seine Anhänger
eigene Gruppen auf sozialen Netzwerkseiten wie Facebook und MySpace,
in denen sie Schriften, Tonbandaufnahmen und Videos des Predigers
verbreiteten.
Zudem betrieb Awlaki eine modern gestaltete Webseite. Dort nutzte
der Prediger nach Einschätzung des Terror-Forschers Jack
Barclay vor allem seine persönlichen Erfahrungen aus mehrjährigen
Aufenthalten in den USA, um Sehnsüchte und Wissensdurst westlicher
Muslime anzusprechen. (...)
sueddeutsche.de 17 November 2010
Von Janek Schmidt
http://europenews.dk/de/node/37450
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19.11.2010
Bonn und sein islamistisches Milieu
Wie entstehen die Netzwerke radikaler Islamisten in Deutschland,
wie etablieren und verändern sie sich? Beobachtungen in der
kleinen Stadt am Rhein
Bonn, ausgerechnet Bonn. Solange sie Regierungssitz war, wurde
die kleine Stadt am Rhein immer ein bisschen belächelt. Jetzt
taucht sie wieder in den Nachrichten auf. Aber diese Nachrichten
klingen gar nicht mehr provinziell. Mehr als ein halbes Dutzend
Videobotschaften haben Al-Kaida und andere islamistische Terrororganisationen
in den vergangenen Monaten veröffentlicht, in denen Männer
ihrer Heimat Deutschland mit Anschlägen drohen. Sie sprechen
Deutsch: "Unsere Atombombe, sie heißt Autobombe. Jeder
Muslim kann sie sein". Und sie stammen auffällig oft
aus Bonn.
Zwei Mal hat Bekkay H. in diesem Jahr bereits per Video zum Glaubenskrieg
aufgerufen. Drei Botschaften sind von den Brüdern C. bekannt
geworden. Es ist kein Zufall, dass diese Dschihadisten aus einer
Stadt kommen, die bislang nicht ganz oben auf der Liste der Sicherheitsbehörden
rangierte. Am Beispiel Bonn lässt sich exemplarisch erzählen,
wie islamistische Netzwerke in Deutschland entstehen, wie sie
sich etablieren und verändern.
Die Kessenicher Brüder:
"Höflich" und "hilfsbereit" seien Yassin,
24, und Mounir C., 27, sagt eine Nachbarin im Stadtteil Kessenich.
Junge Männer, die einer Rentnerin schon mal die Einkaufstasche
hochtragen. Die Eltern der Brüder äußern sich
selbst nicht. Vermutlich verstehen sie nicht – ähnlich
wie die Sicherheitsbehörden –, warum gerade diese Geschwister
ihr Leben für Allah opfern wollen. Denn die beiden Brüder
lebten ein sehr deutsches Leben, bis es sie in den Dschihad zog.
Yassin und Mounir schienen gut integriert, Söhne einer intakten
Familie mit Spitzengardinen an den Fenstern der Vierzimmerwohnung.
Sie gingen aufs Gymnasium, spielten Fußball bei Fortuna
Bonn und Blau-Weiß Oedekoven. Sie galten als beliebt, sogar
als Spaßvögel. Mounir arbeitete als Bürosachbearbeiter
drei Jahre lang beim Statistischen Bundesamt. Yassin leistete
wie sein Bruder Wehrdienst. Jetzt sagt er als "Abu Ibrahim"
in einem der Videos: "Wir genießen es, im Fadenkreuz
der Amerikaner, im Kugelhagel der Nato zu stehen".
Die Moschee:
Ein islamistisches Netzwerk ist kein Verein, wie ihn das deutsche
Vereinsrecht kennt, mit geregelter Mitgliedschaft, Vorstand und
Jahresbericht. Es ruht vielmehr auf Bekanntschaften, auf direkten
und indirekten Kontakten, es funktioniert über Mittelsmänner,
über das Internet. Über Begegnungen in Moscheen, Vereinen
oder in Hinterzimmern. So war es etwa in Hamburg, wo sich in der
Al-Quds-Moschee die Attentäter des 11. September versammelten.
In Bonn gilt die Al-Muhsinin-Moschee am Schwarzen Weg als Treffpunkt.
Sie ist eines von 30 Gebetshäusern, die der Verfassungsschutz
in Nordrhein-Westfalen beobachtet. In die Moschee sind auch die
Brüder Yassin und Mounir C. regelmäßig gegangen,
bevor sie sich auf die Reise nach Wasiristan, ins afghanisch-pakistanische
Grenzgebiet, machten. Hierhin kam auch Bekkay H., der erste Deutsche,
der Anfang des Jahres in einem Video offiziell für Al-Qaida
warb. Zufall, sagen Muslime am Schwarzen Weg: "Wir können
doch niemandem, der hierherkommt, in den Kopf schauen".
Hunderte Gläubige zieht es zum Freitagsgebet in die schmale
Straße im Stadtteil Beuel, in der sich der zweistöckige,
schlichte Bau versteckt. Unten in dem Gebäude befindet sich
eine Küche, groß genug, um Hochzeitsfeiern zu versorgen,
dazu eine umfangreiche Bibliothek. Oben beten die Gläubigen,
zumeist Marokkaner. Muhsinin bedeutet: "die, die Gutes tun".
Wer den Vorstand des Arabischen Kulturvereins nach einem Gesprächspartner
fragt, bekommt einen jungen Mann, etwa 40, vorgestellt. "Die
Muslime", sagt dieser, "werden zu Unrecht in die Ecke
gedrängt." Er spricht von Gerüchten, die dazu dienten,
"uns alles in die Schuhe zu schieben". Und er beharrt
auch auf Nachfrage auf einer abenteuerlichen Verschwörungstheorie:
"Es ist längst bewiesen, dass der 11. September kein
Anschlag war. Sondern nur eine Sprengung".
Der Prediger:
Das Gespräch an der Wohnungstür im Bonner Süden
ist kurz.
"Wie würden Sie sich selbst beschreiben"?
"Man schreibt über mich, ich sei ein Dschihadist –
das ist völliger Unsinn".
"Sind Sie ein Fundamentalist"?
"Was ist das, ein Fundamentalist"?
Der Mann in Fleecejacke, Trainingshose und Schlappen ist Mohamed
B. Deutsche Sicherheitsbehörden halten den Familienvater
für einen der einflussreichsten radikalen Prediger in Deutschland.
Eine Schlüsselfigur: B., so heißt es, kennt sowohl
Bekkay H., den Al-Kaida-Extremisten, wie auch Eric B., einen Kämpfer
aus dem Umfeld der "Sauerland-Gruppe", die derzeit in
Düsseldorf vor Gericht stehen. Fundamentalistische Netzwerke
brauchen ein bestimmtes Milieu, um sich zu entwickeln. Dazu gehören
charismatische Führer, Prediger etwa, oder Veteranen, die
Respekt genießen. Und Rekrutierer, die über Kontakte
im Ausland verfügen. Prediger B. gilt als Salafist, als Einpeitscher
eines kompromisslosen Islams, der von Verfassungsschutzbehörden
als besonders gefährlich angesehen wird, weil er mit seinem
vereinfachten Weltbild den Nachwuchs begeistern kann. Wir, die
Gutes tun. Gegen die anderen, Ungläubige, Christen, Juden
und "verweichlichte" Muslime – die Bösen.
B. ist einer der Gründe, warum Guido Steinberg, Terrorismusexperte
der Stiftung Wissenschaft und Politik, Bonn neben Berlin, Hamburg,
Braunschweig und Ulm/Neu-Ulm mittlerweile zu einem "der fünf
oder sechs wichtigsten Zentren der Salafisten in Deutschland"
zählt.
Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen B. und neun
andere wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Ihnen
werden die Verbreitung volksverhetzender Schriften und die "Anwerbung
zu einem fremden Wehrdienst", also zur Ausbildung in Trainingscamps
der Islamisten, vorgeworfen. Gemeinsam mit dem Leipziger Imam
Hassan D. veranstaltet Mohamed B. seit Jahren sogenannte Islam-Seminare.
Dreitägige "Fortbildungen" in einem hessischen
Feriendorf etwa, bei denen sich wie zuletzt Mitte April mehrere
Hundert Muslime zu Fußball und Tischtennis treffen –
und, fast nebenbei, indoktriniert werden.
Junge Araber und erstaunlich viele Konvertiten dürfen hier
ganz nah bei Predigern sein, die sie oft schon aus dem Internet
kennen. Man sitzt in lockerer Runde in Turnhallen und lauscht
den Verheißungen von "Abul Baraa" oder "Abu
Bakr". Die Grundlage ihrer Predigten lässt sich in einem
Büchlein nachlesen, das B. übersetzt hat und vertreibt.
In der "Glaubenslehre der sunnitischen Gemeinschaft"
heißt es etwa, wer behaupte, es könne neben dem Islam
andere Religionen geben, sei ein Ungläubiger, der bereuen
müsse. Wenn er das nicht tue, müsse er "als ein
Abtrünniger, als ein sogenannter Murtad, hingerichtet werden".
Solche Sätze sind noch kein direkter Aufruf, Anschläge
zu begehen. Doch wer das Gedankengut verinnerlicht, kann schnell
zum Gewalttäter werden. Zumal in dieser Szene Männer
aktiv sind, die gezielt junge Muslime für den Dschihad rekrutieren.
Auch der Prediger B. soll so ein "Talentsucher" sein.
Insgesamt haben sich laut Bundesinnenministerium mittlerweile
140 junge Männer aus Deutschland in Trainingscamps ausbilden
lassen. Im Bonner Süden weist der Mann mit dem eindrucksvollen
Bart alle Vorwürfe von sich. Bevor er die Wohnungstür
schließt, sagt er: "Sehen Sie, ich bin einfach nur
ein Muslim, ein praktizierender Muslim".
Die Kämpfer:
Propaganda verbreiten, Angst säen, und vor allem: Kämpfer
rekrutieren. Es ist dieser Dreiklang, der alle Videobotschaften
aus Wasiristan prägt, die auf Zuschauer in Deutschland zielen.
Nicht jedes Video bedeutet eine konkrete Anschlagsgefahr. Wohl
aber fürchten die Sicherheitsbehörden, dass ein neues
Video, tausendfach im Internet betrachtet, als eine Art "Türöffner"
(BKA-Präsident Jörg Ziercke) dient und neue, junge Extremisten
dazu motivieren kann, in den Kampf zu ziehen.
So wie vor zwei Jahren Bekkay H., der in Bonn nur ein paar Straßen
vom Haus des Predigers B. entfernt wohnte. Sein Familienname steht
noch auf dem Klingelschild am Eingang des Mehrfamilienhauses.
Im ersten Stock, in zwei Zimmern für 380 Euro Miete, lebte
"Abu Talha" bis Frühjahr 2007. Der Student der
Lasertechnik und Mathematik gilt als Fachmann für Anschlagsplanungen
in Wasiristan und soll Karriere bis in den "Mittelbau"
von al-Qaida gemacht haben. "Seit 1993 ist es mein Ziel,
mich in die Luft zu sprengen. Doch vorher muss ich meine Mission
erfüllen", sagt H. in einem der Videos.
Der gebürtige Marokkaner, gegen den die Bundesanwaltschaft
ermittelt, soll erst in einer Moschee und dann in Islam-Seminaren
wie jenen von Mohamed B. radikalisiert worden sein. Bekkay H.
kennt den Prediger. Das Netzwerk bietet bisweilen neben geistiger
Anleitung auch ganz praktische Hilfe. So lebt in Bekkay H.s ehemaliger
Zweizimmerwohnung heute ein Mann, den der Verfassungsschutz seit
Langem beobachtet: Abdirazak B. Er wird zu den sogenannten Gefährdern
gerechnet – gewaltbereiten Männern, die den Behörden
als potenzielle Attentäter gelten.
Der 23-Jährige ist einer von zwei Extremisten, die Polizeibeamte
in einer aufsehenerregenden Aktion im vergangenen Herbst auf dem
Flughafen Köln/Bonn aus einer startbereiten KLM-Maschine
holten. Die Männer wollten angeblich über Uganda nach
Somalia oder Pakistan reisen – um Anschläge zu begehen?
Im nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzbericht heißt
es über B.: "Bekannt sind Kontakte in einschlägige
islamistische Kreise in Deutschland." Auch er kennt den Prediger
B. gut.
Die "wahre Schule des Islams": Warum ausgerechnet Bonn?
Ibrahim Almusnad reicht Tee und Baklava zum Gespräch auf
dem grünen Sofa in der König-Fahd-Akademie. Hinter dem
Schreibtisch des Schulleiters hängen Porträts von Mitgliedern
des saudischen Königshauses. "Unsere Schule ist keine
Quelle der Gewalt", sagt der weltgewandt auftretende Direktor.
Almusnad spricht selbst an, was er "die Vorfälle"
nennt. 2003 machte die Akademie Schlagzeilen, als Reporter aufdeckten,
dass dort Radikale Hass predigten. Die Schule, zu deren Eröffnung
1995 der damalige Außenminister Klaus Kinkel (FDP) kam,
stand vor der Schließung. Heute besuchen statt einstmals
500 noch 160 Schüler die Klassen eins bis zwölf –
absolutes Minimum für einen ordentlichen Betrieb. Durfte
die Schule früher selbst bestimmen, wen sie aufnimmt, entscheidet
darüber heute das Regierungspräsidium. Und die Beamten
gehen rigide vor, als wollten sie die Akademie austrocknen. "Unsere
Absolventen sind Ingenieure, Ärzte, aber auch Handwerker
oder Taxifahrer geworden", berichtet Almusnad. Ob darunter
auch Islamisten sind, ist bislang nicht bekannt. Es heißt
aber, Al-Qaida-Kämpfer H. habe "im Umfeld" der
Schule verkehrt.
Auch wenn in der Fahd-Akademie mittlerweile tatsächlich
kein radikales Gedankengut mehr verbreitet wird, stellt sie doch
weiter einen Anziehungspunkt für Extremisten dar, die ihre
Kinder auf eine Art "wahre Schule des Islams" schicken
wollen. So sind aus Ulm Islamisten, die der Verfassungsschutz
beobachtet, nach Bonn gezogen, weil sie ihre Kinder auf der Akademie
unterrichten lassen wollen. Direktor Almusnad sagt dazu nur: "Die
Kinder sind nicht verantwortlich für die Ansichten und Taten
ihrer Eltern." Darauf festlegen, dass es an seiner Schule
nicht in nennenswerter Zahl Extremisten gibt, möchte sich
der Schulleiter nicht.
Insgesamt leben in Bonn 30.000 Menschen muslimischen Glaubens,
etwa neun Prozent der Einwohner. Zur Extremistenszene gehören
nach Schätzungen vielleicht 20 Personen. Offizielle Angaben
gibt es nicht. Die Ungenauigkeit hat auch damit zu tun, dass derartige
Netzwerke keine starren Gefüge sind, dass sie sich ständig
verändern. Sie reagieren auf Druck von außen, auf Ermittlungen
oder Geheimdienstoperationen. "Diese Netzwerke", sagt
ein nordrhein-westfälischer Verfassungsschützer, "sind
wie Amöben: Sie entwickeln sich, sie teilen sich –
und entstehen anderswo neu". {Quelle: www.zeit.de} (...)
kopten
ohne grenzen 17 November 2010 ; http://europenews.dk/de/node/37452
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19.11.2010
Bonn und sein islamistisches Milieu
Wie entstehen die Netzwerke radikaler Islamisten in Deutschland,
wie etablieren und verändern sie sich? Beobachtungen in der
kleinen Stadt am Rhein
Bonn, ausgerechnet Bonn. Solange sie Regierungssitz war, wurde
die kleine Stadt am Rhein immer ein bisschen belächelt. Jetzt
taucht sie wieder in den Nachrichten auf. Aber diese Nachrichten
klingen gar nicht mehr provinziell. Mehr als ein halbes Dutzend
Videobotschaften haben Al-Kaida und andere islamistische Terrororganisationen
in den vergangenen Monaten veröffentlicht, in denen Männer
ihrer Heimat Deutschland mit Anschlägen drohen. Sie sprechen
Deutsch: "Unsere Atombombe, sie heißt Autobombe. Jeder
Muslim kann sie sein". Und sie stammen auffällig oft
aus Bonn.
Zwei Mal hat Bekkay H. in diesem Jahr bereits per Video zum Glaubenskrieg
aufgerufen. Drei Botschaften sind von den Brüdern C. bekannt
geworden. Es ist kein Zufall, dass diese Dschihadisten aus einer
Stadt kommen, die bislang nicht ganz oben auf der Liste der Sicherheitsbehörden
rangierte. Am Beispiel Bonn lässt sich exemplarisch erzählen,
wie islamistische Netzwerke in Deutschland entstehen, wie sie
sich etablieren und verändern.
Die Kessenicher Brüder:
"Höflich" und "hilfsbereit" seien Yassin,
24, und Mounir C., 27, sagt eine Nachbarin im Stadtteil Kessenich.
Junge Männer, die einer Rentnerin schon mal die Einkaufstasche
hochtragen. Die Eltern der Brüder äußern sich
selbst nicht. Vermutlich verstehen sie nicht – ähnlich
wie die Sicherheitsbehörden –, warum gerade diese Geschwister
ihr Leben für Allah opfern wollen. Denn die beiden Brüder
lebten ein sehr deutsches Leben, bis es sie in den Dschihad zog.
Yassin und Mounir schienen gut integriert, Söhne einer intakten
Familie mit Spitzengardinen an den Fenstern der Vierzimmerwohnung.
Sie gingen aufs Gymnasium, spielten Fußball bei Fortuna
Bonn und Blau-Weiß Oedekoven. Sie galten als beliebt, sogar
als Spaßvögel. Mounir arbeitete als Bürosachbearbeiter
drei Jahre lang beim Statistischen Bundesamt. Yassin leistete
wie sein Bruder Wehrdienst. Jetzt sagt er als "Abu Ibrahim"
in einem der Videos: "Wir genießen es, im Fadenkreuz
der Amerikaner, im Kugelhagel der Nato zu stehen".
Die Moschee:
Ein islamistisches Netzwerk ist kein Verein, wie ihn das deutsche
Vereinsrecht kennt, mit geregelter Mitgliedschaft, Vorstand und
Jahresbericht. Es ruht vielmehr auf Bekanntschaften, auf direkten
und indirekten Kontakten, es funktioniert über Mittelsmänner,
über das Internet. Über Begegnungen in Moscheen, Vereinen
oder in Hinterzimmern. So war es etwa in Hamburg, wo sich in der
Al-Quds-Moschee die Attentäter des 11. September versammelten.
In Bonn gilt die Al-Muhsinin-Moschee am Schwarzen Weg als Treffpunkt.
Sie ist eines von 30 Gebetshäusern, die der Verfassungsschutz
in Nordrhein-Westfalen beobachtet. In die Moschee sind auch die
Brüder Yassin und Mounir C. regelmäßig gegangen,
bevor sie sich auf die Reise nach Wasiristan, ins afghanisch-pakistanische
Grenzgebiet, machten. Hierhin kam auch Bekkay H., der erste Deutsche,
der Anfang des Jahres in einem Video offiziell für Al-Qaida
warb. Zufall, sagen Muslime am Schwarzen Weg: "Wir können
doch niemandem, der hierherkommt, in den Kopf schauen".
Hunderte Gläubige zieht es zum Freitagsgebet in die schmale
Straße im Stadtteil Beuel, in der sich der zweistöckige,
schlichte Bau versteckt. Unten in dem Gebäude befindet sich
eine Küche, groß genug, um Hochzeitsfeiern zu versorgen,
dazu eine umfangreiche Bibliothek. Oben beten die Gläubigen,
zumeist Marokkaner. Muhsinin bedeutet: "die, die Gutes tun".
Wer den Vorstand des Arabischen Kulturvereins nach einem Gesprächspartner
fragt, bekommt einen jungen Mann, etwa 40, vorgestellt. "Die
Muslime", sagt dieser, "werden zu Unrecht in die Ecke
gedrängt." Er spricht von Gerüchten, die dazu dienten,
"uns alles in die Schuhe zu schieben". Und er beharrt
auch auf Nachfrage auf einer abenteuerlichen Verschwörungstheorie:
"Es ist längst bewiesen, dass der 11. September kein
Anschlag war. Sondern nur eine Sprengung".
Der Prediger:
Das Gespräch an der Wohnungstür im Bonner Süden
ist kurz.
"Wie würden Sie sich selbst beschreiben"?
"Man schreibt über mich, ich sei ein Dschihadist –
das ist völliger Unsinn".
"Sind Sie ein Fundamentalist"?
"Was ist das, ein Fundamentalist"?
Der Mann in Fleecejacke, Trainingshose und Schlappen ist Mohamed
B. Deutsche Sicherheitsbehörden halten den Familienvater
für einen der einflussreichsten radikalen Prediger in Deutschland.
Eine Schlüsselfigur: B., so heißt es, kennt sowohl
Bekkay H., den Al-Kaida-Extremisten, wie auch Eric B., einen Kämpfer
aus dem Umfeld der "Sauerland-Gruppe", die derzeit in
Düsseldorf vor Gericht stehen. Fundamentalistische Netzwerke
brauchen ein bestimmtes Milieu, um sich zu entwickeln. Dazu gehören
charismatische Führer, Prediger etwa, oder Veteranen, die
Respekt genießen. Und Rekrutierer, die über Kontakte
im Ausland verfügen. Prediger B. gilt als Salafist, als Einpeitscher
eines kompromisslosen Islams, der von Verfassungsschutzbehörden
als besonders gefährlich angesehen wird, weil er mit seinem
vereinfachten Weltbild den Nachwuchs begeistern kann. Wir, die
Gutes tun. Gegen die anderen, Ungläubige, Christen, Juden
und "verweichlichte" Muslime – die Bösen.
B. ist einer der Gründe, warum Guido Steinberg, Terrorismusexperte
der Stiftung Wissenschaft und Politik, Bonn neben Berlin, Hamburg,
Braunschweig und Ulm/Neu-Ulm mittlerweile zu einem "der fünf
oder sechs wichtigsten Zentren der Salafisten in Deutschland"
zählt.
Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen B. und neun
andere wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Ihnen
werden die Verbreitung volksverhetzender Schriften und die "Anwerbung
zu einem fremden Wehrdienst", also zur Ausbildung in Trainingscamps
der Islamisten, vorgeworfen. Gemeinsam mit dem Leipziger Imam
Hassan D. veranstaltet Mohamed B. seit Jahren sogenannte Islam-Seminare.
Dreitägige "Fortbildungen" in einem hessischen
Feriendorf etwa, bei denen sich wie zuletzt Mitte April mehrere
Hundert Muslime zu Fußball und Tischtennis treffen –
und, fast nebenbei, indoktriniert werden.
Junge Araber und erstaunlich viele Konvertiten dürfen hier
ganz nah bei Predigern sein, die sie oft schon aus dem Internet
kennen. Man sitzt in lockerer Runde in Turnhallen und lauscht
den Verheißungen von "Abul Baraa" oder "Abu
Bakr". Die Grundlage ihrer Predigten lässt sich in einem
Büchlein nachlesen, das B. übersetzt hat und vertreibt.
In der "Glaubenslehre der sunnitischen Gemeinschaft"
heißt es etwa, wer behaupte, es könne neben dem Islam
andere Religionen geben, sei ein Ungläubiger, der bereuen
müsse. Wenn er das nicht tue, müsse er "als ein
Abtrünniger, als ein sogenannter Murtad, hingerichtet werden".
Solche Sätze sind noch kein direkter Aufruf, Anschläge
zu begehen. Doch wer das Gedankengut verinnerlicht, kann schnell
zum Gewalttäter werden. Zumal in dieser Szene Männer
aktiv sind, die gezielt junge Muslime für den Dschihad rekrutieren.
Auch der Prediger B. soll so ein "Talentsucher" sein.
Insgesamt haben sich laut Bundesinnenministerium mittlerweile
140 junge Männer aus Deutschland in Trainingscamps ausbilden
lassen. Im Bonner Süden weist der Mann mit dem eindrucksvollen
Bart alle Vorwürfe von sich. Bevor er die Wohnungstür
schließt, sagt er: "Sehen Sie, ich bin einfach nur
ein Muslim, ein praktizierender Muslim".
Die Kämpfer:
Propaganda verbreiten, Angst säen, und vor allem: Kämpfer
rekrutieren. Es ist dieser Dreiklang, der alle Videobotschaften
aus Wasiristan prägt, die auf Zuschauer in Deutschland zielen.
Nicht jedes Video bedeutet eine konkrete Anschlagsgefahr. Wohl
aber fürchten die Sicherheitsbehörden, dass ein neues
Video, tausendfach im Internet betrachtet, als eine Art "Türöffner"
(BKA-Präsident Jörg Ziercke) dient und neue, junge Extremisten
dazu motivieren kann, in den Kampf zu ziehen.
So wie vor zwei Jahren Bekkay H., der in Bonn nur ein paar Straßen
vom Haus des Predigers B. entfernt wohnte. Sein Familienname steht
noch auf dem Klingelschild am Eingang des Mehrfamilienhauses.
Im ersten Stock, in zwei Zimmern für 380 Euro Miete, lebte
"Abu Talha" bis Frühjahr 2007. Der Student der
Lasertechnik und Mathematik gilt als Fachmann für Anschlagsplanungen
in Wasiristan und soll Karriere bis in den "Mittelbau"
von al-Qaida gemacht haben. "Seit 1993 ist es mein Ziel,
mich in die Luft zu sprengen. Doch vorher muss ich meine Mission
erfüllen", sagt H. in einem der Videos.
Der gebürtige Marokkaner, gegen den die Bundesanwaltschaft
ermittelt, soll erst in einer Moschee und dann in Islam-Seminaren
wie jenen von Mohamed B. radikalisiert worden sein. Bekkay H.
kennt den Prediger. Das Netzwerk bietet bisweilen neben geistiger
Anleitung auch ganz praktische Hilfe. So lebt in Bekkay H.s ehemaliger
Zweizimmerwohnung heute ein Mann, den der Verfassungsschutz seit
Langem beobachtet: Abdirazak B. Er wird zu den sogenannten Gefährdern
gerechnet – gewaltbereiten Männern, die den Behörden
als potenzielle Attentäter gelten.
Der 23-Jährige ist einer von zwei Extremisten, die Polizeibeamte
in einer aufsehenerregenden Aktion im vergangenen Herbst auf dem
Flughafen Köln/Bonn aus einer startbereiten KLM-Maschine
holten. Die Männer wollten angeblich über Uganda nach
Somalia oder Pakistan reisen – um Anschläge zu begehen?
Im nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzbericht heißt
es über B.: "Bekannt sind Kontakte in einschlägige
islamistische Kreise in Deutschland." Auch er kennt den Prediger
B. gut.
Die "wahre Schule des Islams": Warum ausgerechnet Bonn?
Ibrahim Almusnad reicht Tee und Baklava zum Gespräch auf
dem grünen Sofa in der König-Fahd-Akademie. Hinter dem
Schreibtisch des Schulleiters hängen Porträts von Mitgliedern
des saudischen Königshauses. "Unsere Schule ist keine
Quelle der Gewalt", sagt der weltgewandt auftretende Direktor.
Almusnad spricht selbst an, was er "die Vorfälle"
nennt. 2003 machte die Akademie Schlagzeilen, als Reporter aufdeckten,
dass dort Radikale Hass predigten. Die Schule, zu deren Eröffnung
1995 der damalige Außenminister Klaus Kinkel (FDP) kam,
stand vor der Schließung. Heute besuchen statt einstmals
500 noch 160 Schüler die Klassen eins bis zwölf –
absolutes Minimum für einen ordentlichen Betrieb. Durfte
die Schule früher selbst bestimmen, wen sie aufnimmt, entscheidet
darüber heute das Regierungspräsidium. Und die Beamten
gehen rigide vor, als wollten sie die Akademie austrocknen. "Unsere
Absolventen sind Ingenieure, Ärzte, aber auch Handwerker
oder Taxifahrer geworden", berichtet Almusnad. Ob darunter
auch Islamisten sind, ist bislang nicht bekannt. Es heißt
aber, Al-Qaida-Kämpfer H. habe "im Umfeld" der
Schule verkehrt.
Auch wenn in der Fahd-Akademie mittlerweile tatsächlich
kein radikales Gedankengut mehr verbreitet wird, stellt sie doch
weiter einen Anziehungspunkt für Extremisten dar, die ihre
Kinder auf eine Art "wahre Schule des Islams" schicken
wollen. So sind aus Ulm Islamisten, die der Verfassungsschutz
beobachtet, nach Bonn gezogen, weil sie ihre Kinder auf der Akademie
unterrichten lassen wollen. Direktor Almusnad sagt dazu nur: "Die
Kinder sind nicht verantwortlich für die Ansichten und Taten
ihrer Eltern." Darauf festlegen, dass es an seiner Schule
nicht in nennenswerter Zahl Extremisten gibt, möchte sich
der Schulleiter nicht.
Insgesamt leben in Bonn 30.000 Menschen muslimischen Glaubens,
etwa neun Prozent der Einwohner. Zur Extremistenszene gehören
nach Schätzungen vielleicht 20 Personen. Offizielle Angaben
gibt es nicht. Die Ungenauigkeit hat auch damit zu tun, dass derartige
Netzwerke keine starren Gefüge sind, dass sie sich ständig
verändern. Sie reagieren auf Druck von außen, auf Ermittlungen
oder Geheimdienstoperationen. "Diese Netzwerke", sagt
ein nordrhein-westfälischer Verfassungsschützer, "sind
wie Amöben: Sie entwickeln sich, sie teilen sich –
und entstehen anderswo neu". {Quelle: www.zeit.de} (...)
kopten
ohne grenzen 17 November 2010 ; http://europenews.dk/de/node/37452
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19.11.2010
Islamismus: Propaganda über das Netz - Der bin Laden des
Internets
sueddeutsche.de 17 November 2010
Von Janek Schmidt
Der islamistische Prediger Anwar al-Awlaki nutzt das Netz, um
zur Gewalt aufzurufen und Attentäter zu motivieren. Der Westen
tut sich schwer damit, ihm Einhalt zu gebieten. Die Stimme klingt
bedächtig und verrät wenig von der todbringenden Gewalt,
die sie schürt. Dabei spricht der Prediger Anwar al-Awlaki
nicht nur in Moscheen, um Islamisten zu inspirieren.
Vor allem nutzt der in den USA aufgewachsene Jemenit so geschickt
die neuen Medien wie kaum ein anderer Islamist. So schrieb er
mehrere E-Mails an den amerikanischen Armee-Major Nidal Malik
Hasan, bevor dieser im vergangenen Jahr 13 Soldaten auf einer
US-Militärbasis in Texas erschoss.
Zudem motivierten Awlakis Videos und Tonbandaufnahmen in fließendem
Englisch und Arabisch Attentäter, wie den amerikanisch-pakistanischen
Autobomber vom Times Square, Faisal Shahzad. Und auch im englischsprachigen
Al-Qaida-Magazin Inspire tritt Awlaki in der jüngsten Ausgabe
vom Oktober prominent auf.
Mit dieser Medienpräsenz hat der im Jemen lebende Prediger
einen solchen Einfluss erreicht, dass Abdul Rahman al-Rashed,
Chef des Fernsehsenders al-Arabiya, zu dem Schluss kommt: "Er
ist der bin Laden des Internets."
Auch die amerikanische Regierung hat Awlakis Gefährlichkeit
erkannt und setzte ihn im Frühjahr als ersten US-Bürger
jemals auf eine Tötungsliste der CIA. Als Sicherheitsbehörden
im Oktober Paketbomben in Flugzeugen aus dem Jemen fanden, vermuteten
sie Awlakis Einfluss dahinter und beschlossen, auch im Internet
verstärkt gegen den Prediger vorzugehen.
Vorträge auf Facebook
Dort hatte Awlaki einen guten Start. Zunächst setzte er
eine eigene Facebook-Seite auf, über die Hunderte Fans seine
Vorträge verfolgten. Zugleich gründeten seine Anhänger
eigene Gruppen auf sozialen Netzwerkseiten wie Facebook und MySpace,
in denen sie Schriften, Tonbandaufnahmen und Videos des Predigers
verbreiteten.
Zudem betrieb Awlaki eine modern gestaltete Webseite. Dort nutzte
der Prediger nach Einschätzung des Terror-Forschers Jack
Barclay vor allem seine persönlichen Erfahrungen aus mehrjährigen
Aufenthalten in den USA, um Sehnsüchte und Wissensdurst westlicher
Muslime anzusprechen. (...)
http://europenews.dk/de/node/37450 |
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19.11.2009
Befehle aus dem Koran im Umgang mit Ungläubigen
Zentralrat
der Ex-Muslime 18 November 2010
Im Islam ist es vorgesehen jeden einzelnen Bereich des
Lebens zu kontrollieren und vorzuschreiben wie zu handeln ist.
Allene im Umgang mit Ungläubigen (das sind alle nicht orthodoxen
Muslime, alsoMunafiq ("Feiertagsmoslems"), Christen,
Juden, Konfessionsfreie und ganz besonders Ex-Muslime.
Der Abfall vom Islam ist eine der größten Sünden
und wird in einigen islamisch dominierten Staaten mit harter Bestrafung
bis zur Todesstrafe geahndet. Da die Interpretation islamischer
Texte Islamgelehrten vorbehalten ist, wird hier die Verantwortung
über das eigene Leben in die Hände fremder Menschen
gegeben, die alleine durch ihre Stellung als Kleriker Macht über
Existenzen erhalten.
Wer den Islam ernst nimmt, der muss in Kauf nehmen die persönliche
Freiheit aufzugeben und wer ständig Toleranz und Respekt
vor dem Islam einfordert, der macht sich mitschuldig anderen ihre
Freiheit zu rauben und den orthodoxen Islam zu stärken. Der
orthodoxe Islam ist mit Demokratie und Individualismus nicht vereinbar.
Anbei eine Auflistung einiger Koransuren und den genauen Suren
in ihrer deutschen Übersetzung.
3.28. Die Gläubigen sollen sich nicht Ungläubige zu
Freunden nehmen vor den Gläubigen - und wer das tut, hat
nichts mit Allah -, es sei denn, daß ihr euch vorsichtig
vor ihnen hütet. Allah warnt euch vor Seiner Strafe, und
zu Allah ist die Heimkehr.
3.56. Was nun die Ungläubigen anlangt, so will Ich ihnen
strenge Strafe auferlegen in dieser und in jener Welt, und sie
sollen keine Helfer finden.
3.91. Die aber ungläubig waren und als Ungläubige sterben,
von ihrer keinem soll selbst eine Weltvoll Gold angenommen werden,
auch wenn er es als Lösegeld bietet. Sie sind es, denen schmerzliche
Strafe wird, und keine Helfer sollen sie finden.
4.144. O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu
Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr wohl Allah einen offenkundigen
Beweis gegen euch selbst geben?
4.150. Die an Allah und Seine Gesandten nicht glauben und einen
Unterschied machen möchten zwischen Allah und Seinen Gesandten
und sagen: «Wir glauben an die einen und verwerfen die anderen»,
und einen Weg zwischendurch einschlagen möchten:
4.151. Sie sind die wahren Ungläubigen, und den Ungläubigen
haben Wir schmähliche Strafe bereitet.
7.37. Wer ist wohl frevelhafter als der; der eine Lüge wider
Allah erdichtet oder Seine Zeichen der Lüge zeiht? Diesen
soll das ihnen bestimmte Los werden, bis Unsere Boten zu ihnen
kommen, ihnen den Tod zu bringen; sie werden sprechen: «Wo
ist nun das, was ihr statt Allah anzurufen pflegtet?» Jene
werden antworten: «Wir können sie nicht finden»;
und sie werden gegen sich selbst Zeugnis ablegen, daß sie
Ungläubige waren.
8.35. Und ihr Gebet vor dem Haus (Kaba) ist nichts anderes als
Pfeifen und Händeklatschen. «Kostet denn die Strafe,
weil ihr ungläubig wart.»
9.17. Den Götzendienern steht es nicht zu, die Moscheen
Allahs zu erhalten, solange sie gegen sich selbst zeugen durch
den Unglauben. Sie sind es, deren Werke umsonst sein sollen und
im Feuer müssen sie bleiben.
9.23. O die ihr glaubt, nehmt nicht eure Väter und eure
Brüder zu Freunden, wenn sie den Unglauben dem Glauben vorziehen.
Und die von euch sie zu Freunden nehmen - das sind die Ungerechten.
9.80. Bitte für sie um Verzeihung oder bitte nicht um Verzeihung
für sie; ob du auch siebzigmal für sie um Verzeihung
bittest, Allah wird ihnen niemals verzeihen. Dies, weil sie nicht
an Allah und an Seinen Gesandten glaubten. Und Allah weist dem
treulosen Volk nicht den Weg.
9.97. Die Wüstenaraber sind die allerverstocktesten in Unglauben
und Heuchelei und sind eher dazu geneigt, die Vorschriften nicht
zu kennen, die Allah Seinem Gesandten offenbart hat. Und Allah
ist allwissend, allweise.
16.106. Wer Allah verleugnet, nachdem er geglaubt - den allein
ausgenommen, der gezwungen wird, indes sein Herz im Glauben Frieden
findet - jene aber, die ihre Brust dem Unglauben öffnen,
auf ihnen ist Allahs Zorn; und ihnen wird eine strenge Strafe.
47.34. Wahrlich, jene, die ungläubig sind und die abwendig
machen von Allahs Weg und dann als Ungläubige sterben - ihnen
wird Allah gewiß nicht verzeihen.
58.5. Diejenigen, die sich Allah und Seinem Gesandten widersetzen,
die werden gewiß erniedrigt werden, eben wie die vor ihnen
erniedrigt wurden; denn Wir haben bereits deutliche Zeichen herniedergesandt.
Und den Ungläubigen wird eine schmähliche Strafe.
57.15. So soll heute kein Lösegeld von euch angenommen werden,
noch von den Ungläubigen. Euer Aufenthalt ist das Feuer;
das ist euer Hort. Und eine schlimme Bestimmung ist es!»
59.21. Hätten Wir diesen Koran auf einen Berg herabgesandt,
du hättest gesehen, wie er sich demütigte und sich spaltete
aus Furcht vor Allah. Solche Gleichnisse stellen Wir für
die Menschen, auf daß sie sich besinnen.
63.6. Es ist ihnen gleich, ob du für sie um Verzeihung bittest
oder nicht für sie um Verzeihung bittest. Allah wird ihnen
nie verzeihen; Allah weist dem widerspenstigen Volk nicht den
Weg.
71.26-27. Und Noah sprach: «Mein Herr, laß im Lande
(auch) nicht einen einzigen von den Ungläubigen; Denn wenn
Du sie lässest, so werden sie nur Deine Diener verführen
und werden nur eine tief frevlerische (Nachkommenschaft) von hartnäckigen
Ungläubigen zeugen.
72.23. (Mein Amt ist) nur die Übermittlung (der Offenbarung)
von Allah und Seiner Botschaften.» Und die sich Allah widersetzen
und Seinem Gesandten, für die ist das Feuer der Hölle,
darin sie bleiben sollen auf lange Zeit.
80.40-42. Und andere Gesichter, an jenem Tage, werden staubbedeckt
sein, Finsternis wird sie verhüllen. Das sind die Ungläubigen,
die Frevler.
88.21-24. Ermahne drum; denn du bist nur ein Ermahner; Du bist
nicht Wächter über sie. Jener aber, der sich abkehrt
und im Unglauben verharrt, Ihn wird Allah mit der schwersten Strafe
strafen.
98.6. Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk
der Schrift (Christen/Juden) und den Götzendienern, werden
im Feuer der Hölle sein, um darin zu bleiben. Sie sind die
schlechtesten Geschöpfe. (...)
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19.11.2010
CH: Kein Kopftuchverbot für Tessiner Schülerinnen
Muslimische Mädchen dürfen im Kanton Tessin in der
Schule auch weiterhin ein Kopftuch tragen. Das Tessiner Kantonsparlament
hat eine Forderung nach einem Kopftuchverbot deutlich abgelehnt.
Es hielt ein solches für übertrieben. Von über
13'000 Mädchen, die eine Schule im Tessin besuchten, würden
nur deren zehn ein Kopftuch tragen.
Eingereicht wurde der Vorstoss vom politischen Einzelkämpfer
Giorgio Ghiringhelli.
Er wollte das Tragen von Kopftüchern und Foulards während
des Unterrichts verbieten. Dies, um die muslimischen Mädchen
besser zu integrieren. (...)
SR
DRS 11 November 2010 |
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03.11.2010
Saudi-Arabien fördert radikalen Zentralrat
Saudi-Arabien sponsert den Islamisten vom IZRS 1000 Korane. Experten
warnen vor wachsendem Einfluss der Saudis in der Schweiz. Gemunkelt
wurde es schon lange, doch nun ist es offiziell: Der Islamische
Zentralrat (IZRS) wird vom saudischen Regime unterstützt.
Die Saudis liefern 1000 Koran-Exemplare nach Bern, wie es auf
der Website des Vereins heisst. «Der Kontakt kam durch eine
Anfrage aus Riad zustande. Die Bücher werden Ende November
in Bern sein», sagt IZRS-Sprecher Quaasim Illi.
Saudi-Arabien ist auch in Norwegen missionarisch aktiv. Dort
wollte der Wüstenstaat zwei Moscheen bauen – blitzte
aber ab. Wie die Zeitung «Verdens Gang» kürzlich
berichtete, legte der norwegische Aussenminister sein Veto ein.
Es wäre «paradox und unnatürlich, die Finanzierung
aus Quellen in einem Land zuzulassen, in dem keine Religionsfreiheit
herrscht», zitiert das Blatt aus der Begründung des
Ministeriums.
Elham Manea, Islam-Expertin von der Uni Zürich, warnt vor
dem saudischen Einfluss: «Die Bücherlieferungen sind
Teil der Strategie Saudi-Arabiens. Dieses will seine radikale
und intolerante Lesart des Islam, den Wahabismus, in die ganze
Welt tragen.» Dazu würden die Öl-Scheichs Moscheebauten
oder radikale Gruppen finanziell und ideologisch unterstützen.
Die Politologin sagt deshalb: «Der Wahabismus darf nicht
um sich greifen. Beim IZRS ist die Politik gefordert.»
Diese ist alarmiert: «Wenn diese Leute demokratiefeindliche
Lehren verbreiten, müssen die Bücher konfisziert werden»,
sagt etwa Christian Wasserfallen (FDP). Auch Jakob Büchler
(CVP) sagt: «Die Bücherlieferungen zeigen, dass die
Islamisten ihre Ideologie ungehindert verbreiten.» Hier
müsse man genauer hinschauen. (...)
20
Minuten Online 1 November 2010 |
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15.10.2010
Islamische Studien an der Uni Luzern
An der Theologischen
Fakultät der Universität Luzern soll ein Islam-Lehrstuhl
eingerichtet werden. Das Ziel dabei ist, den Islam auf diesem
Weg weiterzuentwickeln. Diese Zielsetzung ist utopisch!
Wenn man von einem Islam-Lehrstuhl oder von der Ausbildung von
Imamen an einer theologischen Fakultät spricht, dann begeht
man einen grundsätzlichen Denkfehler. Die christlichen Religionswissenschaften
basieren auf theologisch-philosophischen Studien. Das heisst,
dass über die Deutung und Bedeutung des Evangeliums diskutiert
und sogar gestritten werden kann. Beim Islam ist dies nicht der
Fall. Am 9. April 2005 fand an der Universität in Freiburg
eine Veranstaltung statt, an der über islamischen Religionsunterricht
und die Ausbildung von Imamen diskutiert wurde. Vertreter der
islamischen Verbände haben klargemacht, dass die Ausbildung
von Imamen nicht bei den Theologen, sondern bei den Juristen stattfinden
sollte. Dies weil der Koran Wort für Wort Allahs Wille beinhaltet
und dementsprechend strikt ausgelegt werden muss. Es gibt kein
Raum für Interpretationen, wie sie bei der christlichen Theologie
der Fall ist. Die Vorgaben im Koran müssen Wort für
Wort umgesetzt werden, wie ein Gesetzestext.
Die Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen
Islam sieht das anders und begrüsst die Bestrebungen. Denn
wenn der Lehrstuhl Kritik am Korantext aufnehme und Neuinterpretationen
zulasse, sei er vorteilhaft für die Integration. Diese Aussage
ist nachvollziehbar, bedeutet sie nichts anderes, als dass die
strikte Auslegung des Korans eine erfolgreiche Integration behindert.
Konträr äussert sich Farhad Afshar, Berner Dozent für
Entwicklungstheologie an der Universität Bern, sinngemäss:
Es gibt in Europa Bestrebungen, einen Islam nach europäischen
Vorstellungen zu schaffen. Ich möchte hier klarstellen, dass
die moslemische Bevölkerung diese Bestrebungen nicht unterstützen
und einen sogenannten Euro-Islam nie akzeptieren wird. (...)
znews.ch - news aus der zentralschweiz 22 September 2010;
http://europenews.dk/de/node/35678 |
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15.10.2010
Langenthaler Minarett: Baubewilligung zieht heiklen Entscheid
nach sich
Der Kanton Bern hat die Baubewilligung für ein Minarett
in Langenthal trotz Minarett-Verbot in der Verfassung bestätigt.
Das Bewilligungsver- fahren wurde gemäss dem Rechtsdienst
der Baudirektion Bern im Juni 2009 und somit vor der Abstimmung
zum Minarett-Verbot eingeleitet. Rechtsprofessor Andreas Auer
erwartet einen heiklen Weiterzug des Entscheids vor den Strassburger
Gerichtshof, wie er gegenüber «10vor10» sagt.
«Wir werden gegen den Entscheid juristisch vorgehen»,
erklärte SVP-Nationalrat Lukas Reimann. Der Bewilligungs-Entscheid
stützt sich gemäss der Berner Verwaltung auf die Tatsache,
dass die Stadt Langenthal das Minarett im Juni 2009 bewilligt
hat.
Somit sei das Minarett-Verbot von November 2009 in diesem Fall
noch nicht gültig. «Die Rekurse gegen den Bau zogen
sich aber bis nach der Abstimmung zur Initiatitive», entgegnet
Reimann. Dieser Entscheid stehe nun in der Verfassung und sei
somit einzuhalten.
Das Bundesgericht erwarte nun ein heikler Entscheid, erklärt
Andreas Auer, Rechtsprofessor der Universität Zürich.
Das Gericht werde vor die Frage gestellt, ob es sich an die neue
Verfassung oder auf den Standpunkt der Berner Verwaltung stelle.
Eine Prognose sei unmöglich, so Auer weiter. Er glaubt, dass
der Entscheid wahrscheinlich weiter auch vor den Strassburger
Gerichtshof gezogen werde.
Der Fall in Langenthal könnte somit zum Testfall in der
Umsetzung des schweizweiten Minarett-Verbots werden.
SF
Tagesschau 22 September 2010
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15.10.2010
Muslimen Essen bald Standard?
Der Schweizer Airline-Caterer Gate Gourmet erwägt, in grossen
Flughäfen islamkonforme Mahlzeiten als Standard-Menüs
einzuführen – um Geld zu sparen.
Geschächtetes Lamm und Wasser statt Schweinswürstchen
und Wein: Der grösste unabhängige Airline-Caterer der
Welt, die Schweizer Firma Gate Gourmet, erwägt, den Passagieren
künftig standardmässig halal zubereitete Mahlzeiten
zu servieren. Normale Menüs sollen weiterhin bestellt werden
können. Zu den Kunden von Gate Gourmet gehören etwa
American Airlines, British Airways, Air Berlin oder die Swiss.
«Wenn wir nach Halal-Standards produzieren, können
wir Produktionsabläufe vereinfachen und Kosten senken»,
sagte Gate-Gourmet-CEO Guy Dubois zur «Financial Times».
Religiöse oder soziale Gründe seien bei den Plänen
nicht massgebend. Im Flughafen Heathrow in London eröffnet
Gate Gourmet schon bald die erste auf Halal-Mahlzeiten ausgerichtete
Küche. Dubois: «Heute ist Halal-Essen noch die Ausnahme.
Aber ich sehe eine Zeit kommen, in der das Schweinskotelett zur
Ausnahme wird.»
Am Flughafen Zürich aber ist bislang noch keine Halal-Küche
geplant: «Hier hat keiner unserer Kunden Halal-Essen als
Standard-Menü beantragt», sagt Gate-Gourmet-Sprecher
John Bronson. Swiss-Sprecherin Andrea Kreuzer bestätigt:
«Halal-Menüs müssen bei uns extra bestellt werden.»
Dass ein Schweizer Weltkonzern Islam-konformes Essen zum Standard-Menu
machen will, ist für den Geschäftsleiter der Stiftung
für das Tier im Recht, Gieri Bolliger, skandalös: «Es
ist unglaublich, dass Gate Gourmet aus finanziellen Gründen
das Schächten von Tieren unterstützt.» Diese Tötungsart
sei eine massive Tierschutzwidrigkeit und in der Schweiz
zu Recht verboten.
Desirée Pomper, 20
Minuten Online, 27.09.2010 |
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15.10.2010
Update: Kundgebung gegen die Iran-Geschäfte der Schweiz
Das Netzwerk STOP THE BOMB ruft auf zum Protest gegen die Iran-
Geschäfte der Schweizer EGL. Die Schweiz ist heute einer
der wichtigsten westlichen Partner des menschenverachtenden Regimes
im Iran, das Oppositionelle, nationale und religiöse Minderheiten,
Frauen und Homosexuelle verfolgt und ermordet.
Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime!
Annullierung des Milliardendeals der Schweizer Firma EGL!
Kundgebung vor der EGL-Niederlassung in Düsseldorf
11. Oktober, 16 Uhr, Hammer Straße 19
Das iranische Nuklearwaffen- und Raketenprogramm stellt eine
unmittelbare Bedrohung für die Nachbarstaaten, Israel, den
Westen und die iranische Bevölkerung dar. Das iranische Regime
unterstützt den internationalen djihadistischen Terror, leugnet
den Holocaust und geht brutal gegen die Freiheitsbewegung im Land
vor, die unter Lebensgefahr für Säkularismus und rechtsstaatliche
Demokratie kämpft.
Unterstützung der Opposition statt Dialog mit den Machthabern!
Die Schweizer EGL, ein Tochterunternehmen der in Kantonsbesitz
befindlichen AXPO-Gruppe, hat 2008 mit dem iranischen Regime einen
Deal über Gaslieferungen im zweistelligen Milliardenbereich
abgeschlossen. Dieses Megageschäft macht die Schweiz auf
Jahre zum strategischen Partner des Regimes, auch wenn die EGL
nun auf iranische Gaslieferungen in der Anfangsphase der von ihr
mit betriebenen Trans-Adriatic-Pipeline verzichten möchte.
Durch die Unterstützung des Iran bei seinen Beitrittsbemühungen
zur Welthandelsorganisation macht die Schweiz sich zum Fürsprecher
der Interessen des Regimes. Der so genannte "Menschenrechtsdialog"
der Schweiz mit dem Iran liefert den Machthabern in Teheran ebenso
einen Deckmantel für ihre Verbrechen wie das inkonsequente
Vorgehen der deutschen Bundesregierung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt Sanktionen gegen
das iranische Regime nur zögerlich. Sie weigerte sich Sommer
dieses Jahres trotz eines Anrufes von Präsident Obama die
in Hamburg ansässige Europäisch-Iranische Handelsbank
(EIH) in die EU-Sanktionsliste mitaufzunehmen. Diese Bank ist
laut US-Finanzministerium ein Schlupfloch für den deutschen
Handel mit dem Regime, über das Deals gelaufen sind, die
unmittelbar mit dem iranischen Atomwaffenprogramm zusammenhängen.
Der deutsche Handel mit Iran erfuhr trotz EU-Sanktionen einen
rasanten Anstieg im ersten Halbjahr 2010 um 14 Prozent.
Wir fordern:
* die Annullierung des Milliardengeschäfts der EGL mit dem
iranischen Regime und die Übernahme der EU- und US-Sanktionen
gegen den Iran durch die Schweiz!
* Keine Unterstützung des WTO-Beitritts des Iran durch die
Schweiz!
* Kein Dialog mit dem Regime seitens der deutschen und schweizerischen
Regierungen, sondern die Unterstützung der säkularen
Opposition!
* die sofortige Schließung der Europäisch-Iranischen
Handelsbank (EIH) in Hamburg
* weitergehende Iransanktionen, die den immensen Iranhandel des
deutschen Maschinenbausektors betreffen
Zeitgleich finden Kundgebungen in Berlin, Zürich, Wien und
London statt.
Wegbeschreibung:
Mit dem Auto:
Aus Richtung Ruhrgebiet:
Fahren Sie auf der A40 Richtung Duisburg/Venlo. Bei Ausfahrt
14 nehmen Sie die A3 Richtung Köln, dann wechseln Sie am
Kreuz Breitschreit auf die A52 Richtung Düsseldorf. Folgen
Sie anschließend der B1 und fahren Sie dann ab Richtung
Landtag/MEDIEN (in der Unterführung). Am Ende der Abfahrt
halten Sie sich rechts, dann folgen Sie der Straße. Diese
wird zur Hammer Straße. Die EGL-Niederlassung befindet sich
auf der rechten Seite.
Aus Richtung Köln:
Nehmen Sie die A57 Richtung Düsseldorf. Am Ende der Autobahn
folgen Sie der B1 weiter und folgen Sie den Schildern Zentrum/Unterbilk/Hafen.
Verlassen Sie die B1 nach rechts auf die Gladbacher Straße
– dann nur noch die nächste rechts auf die Hammer Straße.
Mit Bus und Bahn
Nehmen Sie am Düsseldorfer Hauptbahnhof den Bus 725 (an
Bus-Bahnsteig 10) Richtung Lausward. Steigen Sie Erftstraße
/ Grand Bateau wieder aus – Sie befinden sich auf der Hammer
Straße, ganz in der Nähe der Kundgebung. Die Busfahrt
dauert 13 Minuten. (...)
Pro
Zion NRW 8 Oktober 2010
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30.09.2010
«Der politische Islam ist für die Schweiz eine Bedrohung»
Sie will in den Bundesrat: Die 46-jährige St. Galler FDP-Regierungsrätin
Karin Keller-Sutter lobt die Aussenpolitik des heutigen Bundesrats
– und sich selbst.
(...) Zur Ausländerdebatte: Braucht es strengere Strafen
für kriminelle Ausländer?
Diese Koppelung ist falsch. Ob Ausländer oder Schweizer:
Strafen müssen dem Verschulden angemessen sein. Nicht angemessen
ist, wenn man heute für Vergewaltigung oder Körperverletzung
bloss eine Geldstrafe erhält.
Stellt der Islam für die Schweiz eine Bedrohung dar?
Der Islam als Religion nicht. Der politische Islam ist für
die Schweiz aber durchaus eine Bedrohung – wie jede andere
reaktionäre und totalitäre Ideologie.
Befürworten Sie das Kopftuchverbot in den St. Galler
Schulen?
Dazu äussere ich mich nicht. Das war kein Entscheid der
St. Galler Regierung, sondern des Erziehungsrats, dem mein Kollege
Stefan Kölliker vorsteht.
Und wenn es das Verbot in einem anderen Kanton gäbe?
Kein Kommentar.
Wie lange kann sich die Schweiz den Sozialstaat in der heutigen
Ausprägung noch leisten?
Solange wir bereit sind, dafür zu zahlen. Es ist aber klar,
dass es wegen des demografischen Wandels immer schwieriger wird,
die Sozialwerke zu finanzieren. Die Sanierung der Sozialwerke
erfordert einen Massnahmenmix. Ich bin etwa für ein flexibles
Rentenalter, das bis 67 gehen darf.
Berner
Zeitung 2 September 2010
Von Antonio Cortesi und Verena Vonarburg |
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30.09.2010
Nestlé ist weltweit grösster Halal-Produkte-Hersteller
Der weltweit grösste Lebensmittelhersteller Nestlé
ist nach eigenen Angaben auch führend bei der Herstellung
islamisch statthafter Nahrungsmittel.
«Mehr als 80 unserer 456 Werke sind als 'halal' zertifiziert»,
sagte Nestlé-Chef Paul Bulcke der Internetausgabe der französischen
Wirtschaftszeitung «Les Echos» vom Mittwochabend.
In Schwellenländern, in denen der Konzern insgesamt 35 Prozent
seines Geschäfts mache, müssten Firmen «anders
herstellen, verkaufen und werben».
In Frankreich hat das Geschäft mit Erzeugnissen nach dem
islamischen Reinheitsgebot andere Zweige wie Bioprodukte bereits
abgehängt. Frankreich hat mit über fünf Millionen
Muslimen die grösste muslimische Gemeinde Europas.
Die bekanntesten Marken von Nestlé - wie Nespresso, Nescafé
und Kit Kat - liefen unverändert gut, sagte Bulcke. Der Schokoriegel
Kit Kat beispielsweise verkaufe sich in Grossbritannien aber um
zehn Prozent mehr, seit er eine neue Rezeptur habe.
Schweizerbauer.ch
,17.09.2010
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30.09.2010
Dekanin der Universität will Islam-Lehrstuhl
Monika Jakobs, die Dekanin der Theologischen Fakultät der
Uni Luzern, möchte islamische Studien anbieten. Als Beitrag
zur Integration.
«Es ist wichtig, dass in der Schweiz islamische Studien
angeboten werden.» Dies sagt Monika Jakobs*, die Dekanin
der Theologischen Fakultät der Universität Luzern, in
einem Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung. Konkret: «Wir
denken über eine fakultätsübergreifende Professur
für Kulturen des Islam in Europa und muslimisch-christliche
Forschung nach.» Jakobs begründet den Wunsch nach einem
solchen Islam-Lehrstuhl folgendermassen: «Wir haben hier
junge Muslime, die sich dank des Lehrstuhls mit ihrer Religion
wissenschaftlich beschäftigen könnten. So kann sich
der Islam in diesem Kontext, in unserer Kultur, in unseren wissenschaftlichen
Auseinandersetzungen weiterentwickeln. Das wäre ein Beitrag
zur Integration.»
Idee stösst auf Wohlwollen
Die Idee Jakobs’ stösst auf Wohlwollen. Saïda
Keller-Messahli, Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen
Islam, sagt etwa: «Ein solcher Lehrstuhl könnte die
schweigende Mehrheit der Muslime ansprechen, sie zur öffentlichen
Debatte ermutigen und einen kritischen, offenen und dem 21. Jahrhundert
entsprechenden Zugang zum Islam ermöglichen.»
Luzia Mattmann und Sasa Rasic
Das ausführliche Interview lesen Sie am Montag in der Neuen
Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.
* Monika Jakobs (51) ist Dekanin der Theologischen Fakultät
der Universität Luzern, Professorin für Religionspädagogik
und Katechetik und Leiterin des Religionspädagogischen Institutes.
Zisch
(NeueLuzerner Zeitung Online), 20.09.2010 |
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15.06.2010
Die Scharia infiltriert deutsche Gerichte, Schulen und das Außenministerium
Eine derartige Zusammenstellung deutscher Probleme habe ich bisher
auf Deutsch nicht gefunden. Die Einzelereignisse selbst sind zwar
mit Sicherheit auf der einen oder anderen islamkritischen Seite
zu finden, aber einen Überblick dieser Art kenne ich nicht.
Wird Zeit, dass das öfter gemacht wird und zwar nicht nur
im Ausland:
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Einmal mehr entscheid ein deutsches Gericht mit Hinweis auf die
Scharia (das islamische Gesetz), das vorwiegend zur Verunglimpfung
von Frauen, Hass und Gewalt anstachelt.
Im jüngsten Beispiel rief Lisa, eine mit einem Ägypter
verheiratete deutsche Frau (46), die Polizei; sie suchte Schutz
für sich und ihre 17-jährige Tochter vor den Angriffen
durch ihren Ehemann Magdi. Lisas Mann drohte ihre Tochter zu töten,
die von einem Mann vergewaltigt worden war. Magdi ist praktizierender
Muslim und glaubt, dass seine Tochter „Zena“ (Ehebruch)
begangen hat. Er sagte seiner Frau, dass er seiner Tochter schon
immer misstraute, die heimlich einen deutschen Freund hatte. Lisa
reichte die Scheidung ein und forderte seine Ausweisung.
Richter Matthias Rau an einem Gericht in Hannover entschied (am
21. Januar 2009), dass Lisa mindestens ein Jahr warten müsse,
bevor sie geschieden wird. Ihr Mann kann nicht ausgewiesen werden.
„Er muss umerzogen werden, in der Hoffnung, dass er sein
islamisches Verständnis der ‚Zena‘ aufgibt“,
sagte der Richter. Er argumentierte: „Muslime haben ein
anderes Verständnis von Vergewaltigung als Europäer
und das muss mit in Betracht gezogen werden.“
In einem Interview mit dem NDR am 18. Februar 2009 sagte Rau:
„Die Scharia stellt Vergewaltigung in eine Linie mit Ehebruch,
Zena, und oft werden die Opfer – Frauen – bestraft,
statt die Täter zu verfolgen und sie zu verurteilen.“
Helmut Wagner, ein weiterer deutscher Richter, diesmal in Essen,
entschied am 2. März 2009, dass muslimische Mädchen
in Deutschland nicht gezwungen werden können in der Öffentlichkeit
zu schwimmen und die in der Schule die Evolutionstheorie zu lernen.
Die Eltern von drei Mädchen verlangten ein Urteil, das ihre
Töchter von der Teilnahme am Schwimmunterricht und Stunden,
in denen die Evolutionstheorie gelehrt wird, befreit werden. Wagner
argumentierte: „Diese Dinge widersprechen Lehren des Islam,
der Religion dieser Mädchen; daher können diese muslimischen
Mädchen angesichts der Religionsfreiheit nicht gezwungen
werden Dinge zu tun oder zu lernen, die mit ihrer Religion inkompatibel
sind.“
Der Staatsanwalt war empört. Er widersprach Wagners Urteil
und sagte: „Wie würde dieser Richter entscheiden, wenn
ein Muslim jemanden tötet, der vom Glauben abfällt?
Nach dem Koran muss er getötet werden. Würde der Richter
den Täter freilassen?“
Der Staatsanwalt zitiert den Koran, in dem es heißt: „Und
wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie,
wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum
Beschützer oder zum Helfer.“ (Sure 4,89)
Der Staatsanwalt fügte hinzu: „Im Islam ist die Vielehe
erlaubt. Sollte das für Muslime auch in Deutschland gut geheißen
werden? Es scheint mir, dass einige deutsche Richter königlicher
als der König und katholischer als der Papst sind. Einige
arabische Länder nutzen westliche Gesetzbücher."
In einem weiteren Fall entschied Richter Hans-Dieter Bachmann
an einem Gericht in Dortmund ebenfalls (12. Februar 2009) unter
Bezugnahme auf die Scharia. Er sagte, nach dem Koran kann ein
muslimischer Vater seine 15-jährige Tochter schlagen, die
sich weigert ein Kopftuch zu tragen; er könne nicht dafür
bestraft werden und zitierte folgenden Abschnitt aus dem Koran:
„Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor,
weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil
sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen
die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse
mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr
befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt
sie!“ (Sure 4 über Frauen)
Es gibt zahlreiche Fälle, in denen inzwischen in Deutschland
unter Bezugnahme auf die Scharia geurteilt wird. Anfang 2007 bezog
sich Christa Datz-Winter, Richterin in Frankfurt, ebenfalls auf
einen Abschnitt im Koran, das dem Ehemann das Recht gibt seine
Frau zu schlagen. Sie zögerte die Scheidung einer marokkanischen
Frau von ihrem marokkanischen Ehemann hinaus; beide wohnen in
Deutschland.
Statt Paragraph 1565 des deutschen Zivilrechts zu nutzen, zog
es Datz-Winter vor die Härtefall-Kriterien zu nutzen, wie
sie im Koran vorgegeben sind und fügte ihrem Urteil hinzu:
„Sowohl Ehefrau als auch Ehemann sind Muslime. Im Islam
ist es dem Ehemann erlaubt seine Frau zu züchtigen. Diese
Tatsache kann nicht ignoriert werden. In diesem Fall müssen
kulturelle und religiöse Motive einbezogen werden.“
Andrea Bramsche, Anwältin aus Stuttgart, sagte der bekannten
Wochenzeitung DIE ZEIT online (19. Februar 2009):
"Was ist los in deutschen Gerichten? Sind wir hier in Saudi-Arabien
oder dem Iran? Selbst einige muslimische Länder sind offensichtlich
säkularer als wir. Syrien, der Libanon und Tunesien zum Beispiel
wenden den Code Napoléon an; die Türkei benutzt das
schweizerische Gesetz. Würde übrigens ein saudischer
Richter einem Deutschen erlauben in Saudi-Arabien Alkohol zu trinken,
weil die Bibel das gestattet?“
Die Liste der Abschnitte aus dem Koran und den Hadithen, die
die Grundlage der Scharia bilden und Frauen verunglimpfen, ist
lang. Mehr dazu findet sich auf „Is Islam a Violent Faith?“
und „Women in Hadith.”
Wenn deutsche Gerichte sich entscheiden die Scharia in ihren
Urteilsbegründungen zu nutzen, dann können Frauen geschlagen
werden, ihre Zeugenaussage ist die Hälfte der Aussage von
Männern wert, ihnen wird verboten alleine zu reisen, sie
können nur die Hälfte dessen erben, was ihr männlichen
Verwandten bekommen. Frauen mangelt es an Intellekt. Sie können
nicht ohne Erlaubnis ihrer Ehemänner fasten, usw. All diese
Gebote bringt die Scharia mit sich.
Die Scharia hat auch deutsche Schulen infiltriert. Ein Schulleiter
in Dortmund erlaubt mulismischen Schülern, die die Evolutionstheorie
nicht lernen mögen, alternativ die „kreationistische
Theorie“ zu lernen.
In einer anderen Schule gab die Schulleitung die Anweisung aus,
das männliche Lehrer muslimischen Mädchen nicht die
Hand geben dürfen, wenn sie ihnen die Abschlusszeugnisse
überreichen. „Das ist im Islam haram (nicht erlaubt)“,
sagte der Schulleiter.
Auch das deutsche Auswärtige Amt ist von der Scharia infiltriert.
Die ägyptischen Wochenzeitung Al Ahram (vom 19. Oktober 2008)
führte ein Interview mit Gabrielle Linda Gülil, eine
muslimische Türkin, deren wirklicher Vorname Layla ist und
die ihr Haar blond färbt, um deutsch auszusehen; sie arbeitet
als Leiterin einer neuen Abteilung namens „Dialog mit der
islamischen Welt“ und sagte:
„Durch Interaktion und Dialog mit der muslimischen Welt
hoffen wir die Lücke zwischen Kulturen zu überbrücken
und Missverständnisse aufzuklären.“
Von welcher Art von „Missverständnissen“ redet
Gülil. Sind „Frauen schlagen“ und Muslime zu
drängen Ungläubige – Christen und Juden –
zu töten, zu dem der Koran, die Hadithe und Fatwen aufstacheln,
alles „Missverständnisse“? Das ist eine Beleidigung
des Intellekts aller zurechnungsfähigen Menschen.
Dann sagte Gülil: „Toleranz muss die Oberhand haben.
Die Respektierung anderer Religionen ist unverzichtbar.“
Die Frage ist: Wer ist tolerant, die Islamisten oder die übrige
Welt? Wer erlaubt Nichtmuslimen nicht ihre Tempel zu bauen und
ihre Religion auszuüben? Ist es der Westen oder die muslimischen
Staaten, angeführt von Saudi-Arabien, der Wiege des fanatischen
Islam? Wer setzte nach den Mohammed-Karikaturen Botschaften in
Brand? Haben Sie je von einem Christen oder Juden gehört,
der an einer Moschee Feuer legte? * Wer ist in Wirklichkeit intolerant?
Um dem ganzen die Krone aufzusetzen sagt Gülil: „Einige
muslimische Länder wie Saudi-Arabien erzwingen das islamische
Scharia-Gesetz, ohne sich die Mühe zu machen zu erklären,
dass dieses Gesetz nicht notwendigerweise eine Menschenrechtsverletzung
darstellt.“
Was sollten die Saudis erklären? Wie Männer Frauen
schlagen und sie verunglimpfen sollten? Frauen zu schlagen, sie
zu verunglimpfen und zu Hass und Gewalt gegen Nichtmuslime aufzustacheln
„stellen keine Verletzung der Menschenrechte“ dar?
Das ist geisteskrank.
Statt uns Vorträge über „Missverständnisse“
und „Toleranz“ zu halten, hätte Gülil die
Muslime auffordern sollen tolerant zu sein und der Gewalt abzuschwören.
Die Scharia ist nicht das „Gesetz Allahs“. Gott ist
barmherzig und tolerant. Er würde nie dazu aufstacheln menschliche
Wesen zu töten und zu verunglimpfen. Jeder, der das Gegenteil
behauptet, ist schlechterdings ein Verbrecher.
Islam ist ein arabisches Wort, das „Unterwerfung“
bedeutet. Es gibt keinen Raum für Freiheit im Islam. Er ist
voller Widersprüche. Während der Koran sagt: „Es
gibt keinen Zwang im Glauben“ (Sure 2,256), stachelt er
in zahlreichen Abschnitten zu Hass und Gewalt an. Muslime, die
dem Islam den Rücken kehren, werden als „Ketzer“
gebrandmarkt und zum Tode verurteilt. Überprüfen Sie
die oben genannten Verse.
Viele deutsche Apologeten – und in der Tat viele Europäer
wie der britische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, der
die Scharia begrüßt – argumentieren, dass für
Muslime, die im Westen leben, deren eigenes Gesetz, die Scharia,
neben dem weltlichen Gesetz angewendet werden muss. Sie rechtfertigen
das mit Religionsfreiheit, die alle westlichen Verfassungen vorschreiben.
Sie führen auch an, dass in dem Bemühen Migranten unterschiedlichen
religiösen Hintergrunds zu integrieren, diese Leute sich
„zuhause fühlen“ müssen. Ihre religiösen
Grundsätze müssen einbezogen werden. Aber was ist mit
westlich-weltlichen Gesetzen und Verfassungen? Nutzen sie die
Bibel oder beziehen sie sich darauf? Die Antwort ist NEIN.
Gleichzeitig begreifen all diese Apologeten nicht oder ignorieren,
dass die Scharia grundlegende Menschenrechte verletzt.
Ich glaube, dass Apologeten, die auf die Scharia verweisen und
ihre entsetzlichen Regeln akzeptieren, das nicht aus Angst vor
den Islamisten tun. Das Ziel ist die Beschwichtigung der radikalen
Muslime. Folglich machen sie sich zu Komplizen derer, die die
Menschenrechte verletzetn und zu Hass und Gewalt aufstacheln.
* Anmerkung heplev: Ein solcher Fall ist „bekannt“:
1969 versuchte ein durchgeknallter Tourist, der christliche Australier
Michael Rohan in der Al-Aqsa-Moschee Feuer zu legen. Die israelischen
Behörden nahmen ihn fest und stellten ihn vor Gericht.
Dr. Sami Alrabaa, ein Ex-Muslim, ist Professor für Soziologie
und ein arabisch-muslimischer Kultur-Spezialist. Er lehrte an
der Universität Kuwait, King Saud University und der Michigan
State University. Er schreibt auch für die Jerusalem Post
Heplev Worldpress 5 Mai 2009
Orginaltext: "Sharia Infiltrates German Courts, Schools,
and Ministry of Foreign Affairs" Family Security Matters
Von Dr. Sami Alrabaa
Europe
News, 05.05.2010
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12.10.2009
Rheinfelden: Ärger um Lautsprecher auf dem Minarett
Die einen sehen ihr Vertrauen missbraucht, die anderen
glauben, nichts Verbotenes getan zu haben: Vor etwa drei Wochen
hat die türkische-muslimische Gemeinde Rheinfelden auf dem
Minarett der Alperenler-Moschee drei Lautsprecher für den
Gebetsruf installiert.

Nicht genehmigt und offenbar zu laut: Die Lautsprecher am Minarett
der Rheinfelder Moschee | Foto: Arne Bensiek Dabei hatte sich
die Gemeinde einst verpflichtet, darauf zu verzichten, als sie
im Februar 2002 von der Stadt Rheinfelden die Genehmigung für
den Bau des Minaretts bekam.
"Ich fühle mich veräppelt", sagt Baubürgermeister
Rolf Karrer. Er habe damals den Vertrag zwischen der Gemeinde
und der Stadt unterschrieben. In der hitzigen Auseinandersetzung
um den Minarettbau hatte sich Karrer für den Wunsch der Muslime
eingesetzt.
Nicht ohne Probleme: "Ich hatte damals viel Ärger mit
Bürgern, die gegen das Minarett waren", sagt Karrer.
Dass die türkisch-islamische Gemeinde nun gegen die Absprache
Lautsprecher installiert habe, hält der Bürgermeister
für einen Vertrauensbruch. "Vielleicht geht es dem Vorstand
darum, Grenzen auszutesten", vermutet Karrer. Die Stadt werde
das aber nicht mit sich machen lassen. Die Verantwortlichen würden
sich nun beraten und eine Stellungnahme von der Gemeinde einfordern.
NUR EIN PROVISORIUM
Bedri Karakilinc, einer der Vorsitzenden türkisch-islamischen
Gemeinde, zeigt sich keiner Schuld bewusst. Mit der Genehmigung
für das Minarett sei damals lediglich eine bestimmte Dezibelzahl
als maximale Lautstärke vereinbart worden. Lautsprecher seien
laut Karakilinc nicht verboten worden. Die jetzige Anlage mit
den drei 30-Watt-Lautsprechern sei im vereinbarten Rahmen und
indes nur ein Provisorium, dem das Wetter zu sehr zusetze. Ein
professioneller Elektriker solle die Anlage demnächst noch
einmal gegen eine andere austauschen.
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Obwohl die Lautsprecher bereits an mehren Freitagen – dem
wichtigsten Wochentag der Muslime – im Einsatz waren, hatte
sich bisher niemand an zu viel Lautstärke gestört. Bis
zum vergangenen Freitag. Ein Rheinfelder Bürger hörte
die Stimme des zum Gebet rufenden Muezzins bis in den gegenüberliegenden
Getränkehandel der Firma Gottstein, bei geschlossener Tür.
Daraufhin wendete er sich mit einem Schreiben an Oberbürgermeister
Eberhard Niethammer, mit der Frage, ob es mittlerweile eine Genehmigung
für eine Lautsprecheranlage gebe.
GRENZWERT FÜR DIE LAUTSTÄRKE?
"Es gibt eine ganz klare Absprache, dass der Gebetsruf vom
Minarett nur mit der menschlichen Stimme und ohne elektrische
Verstärkung passieren darf", sagt Niethammer, der von
der Lautsprecheranlage er am Montagvormittag erfuhr. Eine Dezibelzahl
als Grenzwert für die Lautstärke sei nie vereinbart
worden, betont der OB. Das Thema sei sehr heikel, deshalb wolle
er sich erst noch genauer damit befassen, bevor er ein Urteil
fälle.
30-Watt-Lautsprecher installiert Foto: Arne Bensiek
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Werner Ross vom christlich-islamischen Verein in Rheinfelden
ist tief enttäuscht, "sprachlos und ratlos", wie
er sagt. Ross setzt sich seit Jahren als Vorsitzender des Vereins
für ein besseres Zusammenleben zwischen Muslimen und Menschen
anderer Konfession ein. Die Lautsprecheranlage werde nun leider
zwangsläufig dafür sorgen, dass sich die Menschen über
die türkisch-islamische Gemeinde entrüsten werden.
Damit wird auch eine Teil von Ross’ erfolgreicher Arbeit
zunichte gemacht. Denn die Gemeinde hatte sich bisher durch ihre
Offenheit und Freundlichkeit eine guten Ruf erarbeitet. Zuletzt
veranstalteten die Muslime am vorvergangenen Wochenende ihren
jährlichen Tag der offenen Moschee.
ALS VERTRAUENSBRUCH GEWERTET
Eine Erklärung für das Verhalten des Gemeindevorstandes
hat Ross nicht: "Ich gehe davon aus, dass die Verantwortlichen
der Gemeinde wissen, dass sie die Lautsprecher nicht installieren
dürfen." Er sei überrascht, weil die Gemeinde bisher
immer betont hatte, unter keinen Umständen provozieren zu
wollen.
Ross selbst erfuhr auch erst am Montag von der Existenz der Lautsprecher.
In der jüngsten Sitzung des christlichen-islamischen Vereins,
sei vom Vorstandsmitglied, das aus der türkisch-islamischen
Gemeinde kommt, kein Wort dazu gefallen. Nun werde er den gesamten
Vorstand informieren und sich dann mit seinen Vereinskollegen
"über den Vertrauensbruch beraten", sagt Ross.
Für ihn gibt es nur eine Lösung: Die türkisch-islamische
Gemeinde muss die Lautsprecher wieder abbauen.
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